maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel

maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel

Produktkurzbeschreibung

maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel, einfertig formulierter Pflasterfugenmörtel auf 1-Komponenten-Polyurethanharzbasis, wasserdurchlässig, frosttausalzbeständig, lösemittelfrei, UV-beständig zur Verfugung von Alt- und Neupflaster aus Natur- und Betonstein in Fußgängerzonen, Gartenanlagen, Einfahrten, auf Gehwegen usw.



maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel 1K ist ein leicht einzufegender Pflastermörtel, der nach Aushärtung wasserdurchlässig ist. Die anfallenden Niederschlagsmengen werden demnach nicht, wie bei geschlossenen Fugen, der Kanalisation, sondern flächig über die Fuge, je nach Unterbau, dem Grundwasser zugeführt. maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel ist sehr feuchtigkeitsunempfindlich, so dass weder restfeuchte Fugen noch leicht einsetzender Nieselregen während und nach der Verfugung ein Problem darstellt. Aufgrund der absolut hochwertigen Bindemitteleinstellung besitzt maxit ton 911 eine lange Verarbeitungszeit, so dass bereits ein Verarbeiter für die Applikation des Produkts ausreicht.
maxit ton Pflasterfugenmörtel dient zur Verfugung von Natursteinpflaster, sowohl für Alt- als auch für Neupflaster, Betonstein, Platten und Klinkerbeläge.
maxit ton 911 kann bereits ab einer Fugenbreite von 3 mm und einer Fugentiefe von 30 mm (bei stärkerer Belastung sollte der Stein mind. zu ¾ im Bettungsmaterial liegen) angewendet werden. Keinesfalls kann auf einen bedarfsgerechten Unterbau der Pflasterung verzichtet werden. maxit ton 911 ist neben der Verfugung von Platten- und Klinkerbelägen besonders zur Verfugung von hellen, stark saugenden sowie eisenhaltigen Natursteinen (z.B. Granite und Gneise) auch bei leichter Verkehrsbelastung durch PKW, z.B. Garageneinfahrten, geeignet. Bei extrem hellen oder schwarzen Gesteinsarten (Bruchsteinschieferplatten o.ä.) empfehlen wir vor der Verlegung, diese mit Wasser zu benetzen, um zu sehen, wie die Steinoberfläche sich optisch verändert. Im Zweifelsfall sollte eine Musterfläche anlegt werden. Bei versiegelten Platten sind die Herstellervorschriften zu beachten. Generell ist beim Einsatz von maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel zu beachten, dass aufgrund des Bindemittels ein hauchdünner Film über die verfugten Steine gezogen wird, der die Steinfarbe intensiv hervorhebt und einen zusätzlichen Schutz gibt. Dieser Film vergilbt nicht. Er verschwindet je nach Stärke und mechanischer Belastung innerhalb von 1 - 12 Monaten. Auf Grund seiner Konsistenz ist maxit ton auch besonders für den Einsatz in senkrechter Fuge geeignet. Mit maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel verfugte Flächen können nach Aushärtung (7 Tage) mit dem Hochdruckreiniger gesäubert werden.
Der Untergrund muss sauber, genügend tragfähig und den zukünftigen Belastungen entsprechend ausgelegt sein. Fugenschäden durch Setzungen oder Spannungen sind von der Gewährleistung ausgenommen. Die Vorschriften und Merkblätter für die Herstellung von Pflasterflächen sind zu beachten. Die maxit ton 911 Pflasterfuge ist wasserdurchlässig. Deshalb können bei losen Bettungen Materialverdrängungen durch Sickerwasser entstehen. Die dadurch entstandenen Hohlräume gefährden die Stabilität der Pflasterfläche.
Es soll für eine Fugenbreite von mind. 3 mm und eine Fugentiefe von 30 mm gesorgt werden. Fugenbreite und Fugentiefe sollten in einem angemessenen Verhältnis stehen. Schmale Fugen, die wesentlich tiefer als 30 mm sind, können durch zu geringe Schüttdichte im unteren Bereich Hohlräume entstehen lassen. Die zu verfüllenden Fugen müssen mittels Hochdruckstrahler (bei Altpflaster) oder Luftdruck gereinigt werden. Wasser bis max. 4 Std. vor der Verfugung verwenden. Um Mischfehler auszuschließen sollten nur komplette Gebinde verarbeitet werden. Das Gebinde zum Anmischen in einen größeren Mischbehälter umfüllen.
1. Stellen sie die Stromversorgung sowie das Funktionieren der Verarbeitungsgeräte sicher.
2. Stellen Sie sicher, dass die Fläche nicht von dritten Personen begangen oder befahren wird.
3. Die Fläche mit dem trockenen Besen reinigen, Fremdkörper und Verschmutzungen aus den Fugen entfernen. Die Fugen dürfen höchstens mattfeucht sein.
4. Füllen Sie den Sand in einen geeigneten Mischbehälter um und fügen Sie den kompletten Inhalt der Dose hinzu. Das Mischgut mit einem Quirl ca. 5 Min. intensiv bis zu einer homogenen Mischung ohne Klumpenbildung aufmischen. Immer komplette Gebinde anmischen. Es darf kein Wasser zugegeben werden.
5. Das fertige Mischgut auf die saubere Fläche bringen und mit einem Gummischieber oder Kokosbesen o.ä. in die Fugen einbringen und verdichten. Damit eine einheitliche Oberflächenoptik erreicht wird, muss beim Ein- bzw. Abfegen darauf geachtet werden, dass die komplette Pflasterfläche mit dem Harz-Sandgemisch in Berührung kommt.
6. Der Materialüberschuss wird gleich anschließend mit einem weichen bis mittelharten Kokosbesen abgekehrt. Verarbeitungszeit bei + 20°C und 65 % Luftfeuchtigkeit ca. 120 Minuten.
7. Frisch verfugte Flächen sollten 10 Stunden vor Regen, Staub und sonstigen Verschmutzungen geschützt werden. Die Fläche kann mit einer Folie abgedeckt werden, es dürfen jedoch keine Kontaktstellen zur Fläche entstehen. (Mindestabstand 56 - 60 cm). Die fertig verfugte Fläche darf in den ersten 24 Std. nicht begangen werden. Entgültige Freigabe, auch für die Befahrung, nach 7 Tagen. (Diese Angaben beziehen sich auf eine Temperatur von + 20°C und 65 % Luftfeuchtigkeit).

Mischwerkzeug: Quirl

Mischzeit/Mischvorgang: ca. 5 Minuten
Verbrauchswerte bei 4 cm Fugentiefe

Kantenlänge    
Fugenbreite   
Verbrauch
kg/m²    
Platten    
40 x 40 cm
10 mm
ca. 2,5
Großpflaster    
14 x 17 cm
14 x 17 cm
4 mm
8 mm
ca. 3,0
ca. 7,0
Kleinpflaster8 x 9 cm
8 x 9 cm
3 mm
6 mm
ca. 5,0
ca. 9,0
Mosaikpflasterca. 12,0
Besonders zu beachten: Immer komplette Gebinde anmischen.

Umweltrelevante Hinweise: Gebinde immer restlos entleeren und dem Recyclesystem zuführen.
Trocken und vor Frost geschützt in original verschlossenen Gebinden mind. 9 Monate lagerfähig.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
25 kg/Eimer, 24 Eimer/Pal.
GALA-Bau
maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel
Anwendung aussen Yes
Begehbar bei 1 - 5°C nach
ca. 32 - 56 Stunden
bei 5 - 10°C nach
ca. 24 - 40 Stunden
bei 10 - 20°C nach
ca. 12 - 24 Stunden
Bindemittel PU-Harz
Dichte 1,4 g/cm³
GALA-Bau
maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel
Druckfestigkeit nach 7 Tagen ca. 38 N/mm²
(Prismen verdichtet)
ca. 14 N/mm²
(unverdichtet, lose)
Farbton grau, sand, basalt, schwarz
Frostbeständigkeit Yes
Verarbeitungstemperatur (Luft) + 1°C
Verarbeitungszeit ca. 120 Min.