maxit ip 75 therm Wärmedämm-Systemputz

maxit therm 75 Wärmedämm-Systemputz

Produktkurzbeschreibung

maxit ip 75 therm ist ein Wärmedämm-Systemputz (Wärmeleitfähigkeit: 0,07 W/mK) nach DIN 18550 / EN 998-1, auf der Basis von Kalk, Zement und organischen Leichtzuschlägen (EPS). Weitere Systemkomponenten: maxit ip 12 Zement-Spritzbewurf, maxit multi 270 S Ausgleichsputz und maxit Oberputz.
maxit ip 75 therm ist ein Putz der Mörtelgruppe P II nach DIN 18550 und der Festigkeitsklasse CS I DIN EN 998-1.



Das maxit therm Dämmputzsystem mit Dämmputz maxit ip 75 therm entspricht der DIN 18550 "Wärmedämmputz-Systeme". Es ist in die Baustoffklasse B1 (schwer entflammbar) gemäß DIN 4102 eingestuft.
Das maxit therm Dämmputzsystem ist ein mineralisches Wärmedämmsystem, das aus einem wärmedämmenden Unterputz mit EPS Zuschlag und einem zweilagigen Oberputz besteht.
  • Das System kann als Zusatzdämmung von wärmedämmendem Mauerwerk z.B. von Leichthochlochziegeln, Leichtbeton und Porenbeton eingesetzt werden.
  • Es können fugenlose Dämmschichten hergestellt werden, die sich allen geometrischen Formen des Untergrundes anpassen.
  • Aufgrund des niedrigen E-Moduls wird eine hohe Entkopplung vom Putzgrund erreicht und damit die Sicherheit vor untergrundbedingten Putzrissen deutlich erhöht.
  • Das System eignet sich darüber hinaus zum Ausgleich von großen Unebenheiten, da Auftragsdicken von
    100 mm problemlos möglich sind.
  • Durch seine bauphysikalisch optimalen Eigenschaften (diffusionsoffen und kapillaraktiv) kann es in der Regel in Dicken bis zu 60 mm als Innenwanddämmung ohne innenseitige Dampfsperre im Sanierungsbereich eingesetzt werden.
  • Das maxit therm Dämmputzsystem kann auf alle verputzbaren Untergründe aufgebracht werden. Bei Problemuntergründen bzw. bei Putzdicken > 60 mm muss ein spezieller Putzträger (z.B. Welnet) eingesetzt werden.
  • WLG 070
  • hochergiebig
  • Zusatzdämmung von wärmedämmendem Mauerwerk
  • sicheres Verputzen von schwierigen Untergründen
  • Putzstärken von 20 - 100 mm
Das Mauerwerk muss den einschlägigen Normen sowie den Verarbeitungsrichtlinien der Steinhersteller entsprechen. Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Normal saugende Untergründe wie sie z.B. Leichthochziegel i.d.R. darstellen, brauchen nicht vorbehandelt zu werden.
Für stark oder ungleichmäßig saugende Untergründe empfehlen wir einen deckenden Vorspritz mit maxit ip 12.
Sehr schwach saugende Untergründe wie Beton oder dicht gebrannte Klinker werden mit einer Rillenspachtelung aus mineralischer Haftbrücke maxit multi 280 vorbehandelt. Falls der Dämmputz auf Flächen mit Farbanstrichen aufgetragen werden soll, müssen diese zumindestens 70 % vorher entfernt werden. Darüber hinaus muss ebenso, wie bei anderen nicht ausreichend tragfähigen Untergründen, ein spezieller Putzträger (z.B. Welnet) spannungsfrei aufgebracht werden. Der Putzträger muss mit mindestens 8 Dübeln/m², für den jeweiligen Untergrund geeigneten Befestigungselementen (bis 8,0 m Gebäudehöhe), im Untergrund verankert werden.
Schmutzempfindliche Bauteile abdecken bzw. wasserfest abkleben. Wetterseitige Arbeitsflächen vor Niederschlag und Sonneneinstrahlung schützen.
Falls ein Vorspritz oder eine Rillenspachtelung ausgeführt wurde, darf der Dämmputzauftrag erst nach frühestens 4 Tagen erfolgen. Der maxit Dämmputz kann bei einer Dicke von 5 cm in einer Lage aufgespritzt werden.
Größere Putzdicken müssen mehrlagig verarbeitet werden, wobei die erste Schicht eine Standzeit von nicht mehr als 3 Tagen aufweisen sollte.
Entsprechend den Anforderungen der nachfolgenden Putzlagen wird die Oberfläche für den Ausgleichsputz aufgeraut.
Auftrag  
mm   
20  
40  
60   
80  
Verbrauch  
kg/m²  
4,0  
8,0   
12,0  
16,0   
Ergiebigkeit  
m²/t25012583
62,5
l/t5000   
m²/13kg/Sack   
3,31,65  
1,10,8

(Die Werte beziehen sich auf planebenen Untergrund)





Nachbehandlung:
Frischen Putz vor Frost und schneller Austrocknung schützen.

Beschichtung:
Nach einer Standzeit von ca. 7 Tagen der Armierungslage, kann der Auftrag eines Edelputzes erfolgen. Für die Herstellung eines armierten Ausgleichsputzes wird der maxit multi 270 S, maxit multi 261, maxit multi 262 oder maxit multi 292 und das Armierungsgewebe maxit MW 8 x 8 mm eingesetzt. Die Schichtdicke beträgt ca. 6 - 7 mm. Anschließend wird ein dünnschichtiger Oberputz oder Edelkratzputz aufgetragen. Die erforderliche Gesamtputzdicke beträgt bei dünnschichtigen Oberputzen ca. 10 mm, bei Edelkratzputzen ca. 15 mm. Die Verarbeitung der Oberputze geschieht nach den entsprechenden Verarbeitungsrichtlinien. Bei eingefärbten dünnlagigen Edelputzen, wird zum Ausgleich von Farbunterschieden eine Farbbeschichtung auf dem gleichmäßig abgetrockneten Oberputz empfohlen. Die Hellbezugswerte der Oberputze sollten größer als 30 sein.

Weiterverarbeitung:
Nach einer Standzeit von mind. 2 Tagen pro cm Dicke, mindestens jedoch 7 Tage; für Kratzputz mind. 3 Tage pro cm Dicke, kann die Armierungslage aufgebracht werden.
In Zweifelsfällen bezüglich Verarbeitung oder Objektbesonderheiten Beratung anfordern. Keine Fremdstoffe beimischen. Die Normputzdicken sind mindestens einzuhalten. Besonders sind die Bestimmungen der DIN 18550 / DIN EN 998-1 und DIN 18350 VOB Teil C zu beachten. Für die Sockelausführung ist maxit ip 75 therm nicht geeignet. Hierfür empfehlen wir maxit Sockel- und Perimeterdämmplatten. Mörtel reagiert mit Wasser stark alkalisch, deshalb: Haut und Augen schützen, bei Berührung gründlich mit Wasser spülen, bei Augenkontakt unverzüglich Arzt aufsuchen. Sicherheitsdatenblatt beachten (www.maxit.de). In abgebundenem Zustand physiologisch und ökologisch unbedenklich.
Trocken auf Paletten mindestens 12 Monate lagerfähig. Herstelldatum siehe Sackaufdruck.
Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Empfehlung: Säcke sind komplett zu entleeren, Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
75 l/Sack, 24 Sack/Pal.
Verarbeitbar mit allen gängigen Putzmaschinen, Mischpumpen und von Hand. Die marktüblichen Putzmaschinen sind für den Dämmputzauftrag geeignet, wobei folgende Zusatzausrüstung erforderlich ist:
  • Aufsatzkranz oder -trichter,
  • Wärmedämmputz-Wendel,
  • Nachmischer

Nur in vollen Silos mit ca. 3 t Inhalt mit angebauter Silomischpumpe SMP.

Putz
maxit therm 75 Wärmedämm-Systemputz
Anwendung innen Yes
Anwendung aussen Yes
Brandverhalten B 1
Druckfestigkeitsklasse P II DIN 18550
CS I EN 998-1
Putz
maxit therm 75 Wärmedämm-Systemputz
Haftzugfestigkeit, min. 0,08 N/mm²
Maximaler Auftrag mehrlagig 100 mm
Minimaler Auftrag 20 mm
Verarbeitungstemperatur (Luft) Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten
Wärmeleitfähigkeitλ10,dry,mat 0,066 W/mK
Wasseraufnahme W1
Wasserbedarf ca. 12,5 l je 75 l Sack
Wasserdampfdurchlässigkeit µ < 15
zu beachten Bei den Werten in den technischen Daten handelt es sich um Laborwerte.