maxit san Horizontalsprerre SMK

maxit san Horizontalsperre SMK

Produktkurzbeschreibung

Hydrophobierende, lösemittelfreie, chemische Horizontalsperre.



Silicon-Mikroemulsionskonzentrat mit Wasser vermischbar (emulgierbar) für die nachträgliche Horizontalabdichtung des Mauerwerks gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Die Diffusionseigenschaften des Mauerwerks werden nur gering beeinflusst.
Besondere Eigenschaften:
  • auch für Mauerwerk mit hohen Durchfeuchtungsgraden
  • Mikro-Emulsion dringt in feinste Kapillaren
  • bildet keine bauschädlichen Salze
  • auch für große Mauerwerksdicken
  • 1:9 mit Leitungswasser mischbar
  • besonders für die Druckinjektion
  • Mehrstufeninjektion
  • Verarbeitung im Mehrstufeninjektionsverfahren
Nachträgliche Querschnittsabdichtung des Mauerwerks gegen aufsteigende Feuchtigkeit nach dem Bohrloch-Druckverfahren bei Durchfeuchtungsgraden des Mauerwerks bis zu 95 % oberhalb der Stau- oder Druckwasserlinie.
Der bestehende Altputz ist erst nach Fertigstellung der Horizontalsperre zu entfernen. Nicht verputztes Mauerwerk ist vorher mit maxit san Stop  (Sperrputz) oder maxit AD-1K-Außendicht  (Dichtungsschlämme) zu versehen (das jeweilige technische Merkblatt ist zu beachten), um ein Austreten der maxit san Horizontalsperre SMK im Bereich der Fugen zu verhindern.
Vorbereitende Maßnahmen:
Der Bohrlochabstand wird, abhängig von der Art des Mauerwerks, zwischen 8 und  10 cm gewählt.
Der Bohrlochdurchmesser für Lamellenschlagpacker beträgt 18 mm. Eine einreihige Bohrlochanordnung in einem Winkel zwischen 10° und 30° nach unten geneigt, ist üblicherweise ausreichend. Die Bohrlöcher werden in der gesamten Tiefe einheitlich im gleichen Durchmesser als Sacklöcher hergestellt, so dass eine Restwanddicke von 5 cm bestehen bleibt. Zum Bohren sind elektropneumatische Bohrgeräte mit den entsprechenden Bohrern geeignet, die möglichst erschütterungsfrei arbeiten. Zum Injizieren der einzelnen Systembestandteile eignen sich übliche Geräte, z.B. Schneckenpumpen, Kolbenpumpen, etc.

Verarbeitung:

Bei hohlraumreichen Mauerwerken auch im patentierten Mehrstufen-Injektionsverfahren mit Injektionspumpen der Fa. Bausanierungstechnik Bernhard Dittmann oder Fa. DESOI zu verarbeiten. Kleinbaustellen können mit Druckspritzgeräten unter Verwendung des maxit san Injektionsadapters realisiert werden.

Arbeitsanweisung:

Stufe 1:
(durchzuführen bei inhomogenem, hohlräumigem Mauerwerk)
Über die angebrachten Packer wird Rajasil IM 0,1 (Injektionsmörtel 01) mit einem Druck von 3 - 5 bar injiziert. Während des Ansteifens, in noch weichem Zustand der Zementsuspension, wird durch den Packer hindurch mit einer Lanze ein Loch gestoßen. Alternativ kann der Injektionskanal durch Einlegen eines blanken Metallstabes frei gehalten werden. Nach Ansteifen des Mörtels wird der Stab entfernt.

Stufe 2:
(immer durchzuführen)
Einbringen des Wirkstoffes, Druckinjektion mit Rajasil NIG (Rajasil Nano Imprägnierung und Grundierung), Injektionsdruck 3 - 5 bar ca. 10 Minuten, nass-in-feucht in den vorbereiteten Injektionskanal bw. das vorbereitete Bohrloch.

Stufe 3:
(durchzuführen bei hohem Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerks, wenn Stufe 1 nicht angewandt wurde)
Nach 1 bis 2 Tagen erfolgt eine weitere Injektion mit Rajasil BLF (Bohrlochflüssigkeit). Rajasil BLF (Bohrlochflüssigkeit) stellt ein alkalisches System dar, das auch bei hoher Mauerwerksfeuchtigkeit die hydrophobierende Wirkung der Rajasil NIG (Nano Imprägnierung und Grundierung) aktiviert.
Die Bohrlöcher werden mit Rajasil IM 0,1 (Injektionsmörtel 01) hohlraumfrei verfüllt.

Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion der Feuchtigkeitssperre ist, dass das Mauerwerk in der Injektionszone mit der Injektionsflüssigkeit völlig durchtränkt wird. Die Hinweise des WTA-Merkblattes 4-10/D sind zu beachten.
ca. 1,5 - 2,5 kg Konzentrat/m² Mauerwerk

Wanddicke  
Verbrauch 
Konzentrat
(l/m Mauerwerk)  
40 cm
0,8 - 2,0
60 cm
1,2 - 3,0
80 cm
1,6 - 4,0
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Aerosol und Dampf nicht einatmen. Nur in gut belüfteten Bereichen verwenden. Hautkontakt vermeiden. Beschmutzte und getränkte Kledung sofort ausziehen. Schutzbrille tragen. Bei Kontakt mit den Augen sofort mit Wasser spülen und Arzt konsultieren. Geeignete Schutzhandschuhe tragen. Bei Verschlucken sofort Arzt aufsuchen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Weitere Informationen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Bei frostfreier und trockener Lagerung bei Temperaturen unter 30°C: 12 Monate in verschlossenen Originalgebinden.
Die Gebinde sind restlos zu entleeren und dem Recycling zuzuführen.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
20 Liter/Gebinde, 24 Kanister/Pal.
Putz
maxit san Horizontalsperre SMK
Dichte 0,95 g/cm³
Putz
maxit san Horizontalsperre SMK
Farbe klar, gelblich
Konsistenz dünnflüssig