maxit floor TopCoat PU

maxit floor TopCoat PU

Produktkurzbeschreibung

Emissionsarme, umweltfreundliche und lichtbeständige 2-K-Polyurethan-Mattversiegelung, geprüft und zugelassen nach AgBB.



  • umweltschonend
  • abriebfest
  • matte Oberfläche
  • reduziert Spiegeleffekte
  • geprüfte, emissionsarme Qualität
  • Innenraum-Zulassung (DIBt)
  • wasserdampfdiffusionsfähig
  • hervorragende Haftung
  • gleichmäßiges Aussehen
  • geruchsarm
  • leichte Verarbeitbarkeit
Anwendung:
maxit floor TopCoat PU ist eine hochwertige, farblose, 2-K-Polyurethan-Versiegelung, die zur mattierenden Endversiegelung von mineralischen Beschichtungen (maxit floor 4610/4650), Epoxidharz- und Polyurethanharzbelägen eingesetzt wird. maxit floor TopCoat basiert auf einer neuen umweltschonenden Technologie und stellt eine hervorragende Alternative zu lösungsmittelhaltigen Versiegelungen dar und kann diese in weiten Bereichen ersetzen.
Die Versiegelung ergibt gleichmäßige, matte Oberflächen, die den Belägen ein angenehmes, schönes Aussehen verleihen.
„Spiegeleffekte“ glänzender Beschichtungen werden durch die Lichtstreuung der Oberfläche reduziert, so dass der Einsatzbereich des Produktes vorrangig bei optisch anspruchsvolleren Flächen zu sehen ist.

maxit floor TopCoat PU härtet durch physikalische Trocknung und chemische Vernetzung zu einem beständigen, robusten Film. Das Produkt ergibt einen zähharten, abriebfesten, lichtstabilen Film mit geringer Anschmutzungsneigung und guter Reinigungsfähigkeit. maxit floor TopCoat PU hat eine gute Beständigkeit gegen wässrige Lösungen, verdünnte Säuren und Laugen sowie gegen Motoren- und Heizöl.
Desweiteren zeichnet sich das Produkt durch eine geringe Verfleckungsneigung gegen Haushaltschemikalien bzw. stark färbende Nahrungs- und Genussmittel wie Bier, Rotwein oder Cola aus.

Aufgrund der wasserdampfdurchlässigen Einstellung kann es auch zur Versiegelung von diffusionsoffenen Belägen wie maxit floor 4610/4650 mit maxit floor 4716 als Grundierung eingesetzt werden.

maxit floor TopCoat PU hat auf verschiedenen Untergründen gute Haftung und kann deshalb auch, nach Anlegen von Probeflächen und Prüfung der Zwischenschichthaftung, auf Altbelägen aus Epoxid und Polyurethan eingesetzt werden.

Das Produkt maxit floor TopCoat PU wurde gemäß den AgBB Prüfgrundsätzen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) geprüft und als emissionsarm eingestuft.

Einsatzbereich:
maxit floor TopCoat PU wird eingesetzt als
  • farblose Mattversiegelung von hochwertigen Epoxidharz- und Polyurethanbelägen im Innenbereich und in Aufenthaltsräumen, mit besonderen Anforderungen an die Optik.
  • dekorative Gewerbeflächen mit und ohne Dekor-Einstreuungen, wie z.B. Showräume, Ausstellungsflächen, Ladengeschäfte, Büro usw., auf dekorativen Terrazzobelägen als Endversiegelung, in der Regel ohne oder mit geringem Verkehr von Flurfördergeräten.
  • Finish für hochwertige, lichtstabile, elastische Dekorbeläge aus Polyurethan im Innenbereich.
  • Mattversiegelung auf wasserdampfdurchlässigen Beschichtungen, wie z.B. 4610/4650, mit und ohne Chips-Einstreuung.
  • Versiegelung und Überarbeitung von Altflächen aus Epoxid- und Polyurethanharzen nach entsprechender Prüfung und Vorbereitung.
  • Finish von Belägen aus vergütetem Zement sowie geschliffenen Betonoberflächen u.ä. Oberflächen, nach Untergrundvorbereitung und Grundierung mit maxit floor 4725 (Probefläche zur Prüfung wird empfohlen).
Der zu beschichtende Untergrund muss eben, trocken, staubfrei, ausreichend zug- und druckfest und frei von schwachhaftenden Bestandteilen und Schalen sein. Haftungsmindernde Stoffe, wie z.B. Fett, Öl und Farbrückstände sind vorher durch geeignete Maßnahmen zu entfernen. Die Hinweise der Fachverbände, wie z.B. die BEB – Arbeitsblätter KH – 0/U, KH – 0/S und KH – 2, in der aktuellen Fassung, sind zu beachten. Üblicherweise wird die Versiegelung im Zuge einer Belagserstellung als letzte Schicht aufgetragen. Es ist darauf zu achten, dass die vorhergehende Schicht nicht bereits verschmutzt wird. Der optimale Zeitpunkt zum Versiegeln ist dann erreicht, wenn die vorhergehende Schicht zu einem ausreichend beständigen Film, aber noch nicht vollständig durchgehärtet ist. Bei üblichen Systemen ist dies bei 20°C nach frühestens 18 Stunden und spätestens 72 Stunden. Werden Versiegelungen nach einem späteren Zeitpunkt durchgeführt, ist durch Anlegen einer Probefläche und Prüfung sicher zu stellen, dass ausreichende Haftung erreicht wird. Auf alten Untergründen muss eine Reinigung und ggf. eine mechanische Vorbereitung durchgeführt werden. Werden alle Kunstharzoberflächen versiegelt, ist durch Prüfung sicherzustellen, dass ausreichende Haftung erreicht wird. Im Zweifelsfall wird eine Probefläche empfohlen.
Wie bei allen Reaktionsharz-Produkten sollte sofort nach dem Homogenisieren verarbeitet werden. Die Applikation erfolgt mit einer fusselfreien Velours-Rolle. Üblicherweise sollten vorher bereits Arbeitsfelder eingeteilt werden, um einen Mehrfach-Auftrag und wilde Überlappungen zu vermeiden. Durch den überlappten und mehrfachen Auftrag kann ein ungleichmäßiges Aussehen der Oberfläche und Streifenbildung auftreten. Bei größeren Flächen wird empfohlen, dass 2 oder mehrere Personen die Applikation vornehmen. Dabei legt eine oder mehrere Person(en) das Material in einer Richtung vor, eine weitere Person übernimmt im Kreuzgang (90°-Winkel) das Verteilen des frisch aufgelegten Versiegelungsmaterials. Auf größeren Flächen sollte zum abschließenden Nachwalzen eine 50 cm breite Walze eingesetzt werden. Die Verteilungswalze sollte mit Material getränkt/benetzt sein und nur zum Verteilen und keinesfalls zum Auftragen des Versiegelungsmaterials eingesetzt werden.

Immer „frisch in frisch“ arbeiten und auf optimale Verteilung des Materials achten.

Pfützenbildung unbedingt vermeiden, da sonst Schleierbildung möglich ist.

Die Temperatur an Boden und Luft darf 10°C nicht unterschreiten und/oder die Luftfeuchtigkeit darf nicht über 75 % betragen. Die Temperaturdifferenz zwischen Boden- und Raumtemperatur muss kleiner 3°C sein, damit die Härtung nicht gestört wird. Tritt eine Taupunktsituation auf, kann eine reguläre Trocknung und Vernetzung nicht erfolgen und es treten Härtungsstörungen und Fleckenbildung auf. Wasser- und Chemikalienbelastung sollte während der ersten 7 Tage vermieden werden. Die angegebenen Härtezeiten beziehen sich auf 20°C, bei tieferen Temperaturen verlängern sich die Verarbeitungs- und Härtungszeiten, bei Temperaturerhöhung werden diese verkürzt.

Werden die Verarbeitungsbedingungen nicht eingehalten, können Abweichungen in den beschriebenen, technischen Eigenschaften des Endproduktes auftreten.

Mischen:
Bei Kombi-Gebinden liegt in einer Arbeitspackung das werkseitig aufeinander abgestimmte Material im richtigen Mischungsverhältnis vor. Das Gebinde der Komponente A vor Gebrauch auf Verarbeitungstemperatur kommen lassen und gut aufschütteln, anschließend Inhalt in einen sauberen, ovalen Eimer leeren. Die Komponente B zugeben und sofort vermischen. Die Vermischung erfolgt maschinell mit einem langsam laufenden Rührgerät (200 - 400 U/min) und soll 2 - 3 Minuten betragen, bis eine homogene, schlierenfreie Masse entsteht. Zur Vermeidung von Mischfehlern wird empfohlen, das Harz- / Härtergemisch grundsätzlich in ein sauberes Gefäß umzuleeren („Umtopfen“).
ca. 0,1 kg/m²
Reinigung:
Das Reinigen der Arbeitsgeräte und Entfernen von frischen Verunreinigungen erfolgt sofort mit Wasser. Gehärtetes Material kann nur mechanisch entfernt werden.

Reinigung und Pflege der versiegelten Beläge:
Für die Reinigung der versiegelten Bodenflächen liegt eine separate Reinigungs- und Pflegeempfehlung vor. Wässrige Versiegelungen dürfen zur Gewährleistung der Zwischenschichthaftung bei 20°C frühestens nach 7 Tagen mit maxit Produkten eingepflegt werden.
In gut verschlossenen Originalgebinden ist das Produkt in trockenen und temperierten Räumen (nicht unter
+ 10°C) 1 Jahr lagerbar. Das Produkt ist vor Frost zu schützen.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
11 kg/DG, 60 DG/Pal.
Boden
maxit floor TopCoat PU
Abrieb nach Taber > 12,5 mg
Aushärtung Nach 2 - 3 Stunden staubtrocken bei 20°C.
2 bis 3 Tage bis zur mechanischen Beanspruchbarkeit bei 20°C.
7 Tage bis zur chemischen Beanspruchbarkeit bei 20°C.
Begehbar 10°C = 14 - 18 Std.
20°C = 12 - 14 Std.
30°C = 8 - 12 Std.
Farbton transparent
Glanzgrad/Oberfläche Glanz (85°) = 25
Boden
maxit floor TopCoat PU
Mischungsverhältnis Gewichtsteile: A:B = 100 : 13,6
Volumenteile: A:B = 100 : 12,4
Verarbeitungstemperatur (Luft) Minimum 10°C
Verarbeitungstemperatur (Untergrund) Minimum 10°C
Verarbeitungszeit (von - bis) 10°C = 180 Min.
20°C = 120 Min.
30°C = 50 Min.