maxit ip 16 Brandschutzputz

maxit ip 16 Brandschutzputz

Produktkurzbeschreibung

maxit ip 16 Brandschutzputz ist ein hochergiebiger, mineralischer, wärmedämmender, nicht brennbarer Werk-Trockenmörtel, hergestellt als Rezeptputz nach DIN 4102-Teil 4, Abschnitt 5.1.4.(5) (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen), aus Zement und Kalkhydrat sowie Perlite 0 - 3 mm.
Putzmörtelgruppe P II nach DIN 18550, CS II nach DIN EN 998-1.



maxit ip 16 ist ein geschmeidiger, leicht verarbeitbarer, strukturierfähiger Brandschutzputz. maxit ip 16 zeichnet sich für seine hohe Hitzebeständigkeit aus.
5 mm Brandschutzputz entsprechen brandschutztechnisch 10 mm Normalbeton!
Brandschutzputz ist nicht brennbar und kann mit mineralischen Putzen und mineralischen Anstrichen beschichtet werden.
Zur brandschutztechnischen Ertüchtigung von Betonkonstruktionen, Stahlträgern und Stahlstützen in Verbindung mit Putzträgern (z.B. Drahtgewebe, Ziegelrabbitz, Rippenstreckmetall) der Baustoffklasse A und der Baustoffklasse B (Holzwolle Leichtbauplatten) für Wände und Decken.
  • Rezeptputz nach DIN 4102-4 für Wände und Decken, Stahlträger usw.
  • einlagig oder zweilagig verarbeitbar
  • Oberfläche filzbar
  • Zement-Kalk-Perliteputz
  • nicht brennbar
  • hochergiebig
Der Putzgrund muss trocken, sauber und frei von losen Teilen sein. Filmbildende Trennmittel entfernen. Restfeuchte im Beton muss unter 3 % liegen. Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Voraussetzung für die brandschutztechnische Wirksamkeit ist eine ausreichende Haftung am Putzgrund gemäß DIN 18550, z.B. mit einem nicht brennbaren Putzträger.
Der Putzträger muss ausreichend am zu schützenden Bauteil verankert werden, z.B. durch Anschrauben oder Anrödeln auch unter Zuhilfenahme von abstandhaltenden Stahlschienen. Die Spannweite der Putzträger muss 500 mm sein.
Stöße von Putzträgern sind mit einer Überlappungsbreite von etwa 10 cm auszuführen; die einzelnen Putzträgerbahnen sind mit Draht zu verrödeln.
Der Putz muss den Putzträger 10 mm durchdringen.
Der Putzgrund ist gemäß der DIN 18550, DIN 18350 bzw. der DIN 4102 zu prüfen und vorzubereiten.
Als Unterputz (einlagige Verarbeitung) gewünschte Putzstärke (mind. 15 mm, max. 50 mm) auftragen, zuziehen, ausrichten (planflächig geschnitten). Bei zweilagigem Putzauftrag muss die erste Lage gut aufgeraut und vollständig ausgetrocknet (weiß trocken) sein, bevor die zweite Lage aufgetragen werden darf. Als Oberputz kann der Brandschutzputz ca. 5 mm dick aufgetragen und abgefilzt werden.
Als Oberputz wird ein dünnlagiger Putz der Putzmörtelgruppe P II gemäß der DIN 18550 (z.B. maxit ip multi 270 S Dünnschichtputz) empfohlen, um eine gleichmäßige Struktur zu erreichen. Bei Arbeitsunterbrechungen über 20 Minuten sollten Maschine und Schläuche leergefahren und gereinigt werden.
Auf allen Putzgründen mit Neigung zu Formänderungen, z.B. an den Ecken aller Öffnungen oder an den Anschlussstellen unterschiedlicher Materialien, sollte Armierung verwendet werden.
1 Tonne ergibt ca. 2100 l Frischmörtel;
bei 10 mm Auftragsstärke ca. 210 m².
Verbrauch: ca. 4,8 kg Trockenmörtel pro m² bei 10 mm Auftragsstärke.
Die Werte beziehen sich auf planebenen Untergrund.
Nachbehandlung:
Nach Fertigstellung der Putzarbeiten sind die Räume wiederholt und kurzfristig zu lüften (Stoßlüften), um eine gute Festigkeitsbildung und Untergrundhaftung zu gewährleisten. Hohe Luftfeuchtigkeit und Untergrundfeuchtigkeit stören die Festigkeitsentwicklung von Putzen. Der Putz ist vor nachträglicher Durchfeuchtung zu schützen (Richtiges Stoßlüften nach dem Estricheinbau!). Noch nicht ausgetrockneter Putz ist vor zu hohen Temperaturen (z.B. künstliche Beheizung), sowie vor Frosteinwirkung durch geeignete Maßnahmen zu schützen. Bei zu verfliesenden Flächen sollte der Putz nicht gefilzt sondern nur planeben ausgerichtet werden.

Weiterverarbeitung:
Anstriche und Beschichtungen dürfen erst nach völliger Austrocknung des Putzes aufgetragen werden.
In Zweifelsfällen bezüglich Verarbeitung, Untergrund oder konstruktiver Besonderheiten Beratung anfordern. Keine Fremdstoffe beimischen. Normputzdicken beachten. Im Übrigen gelten die Bestimmungen der DIN 4102 Teil 4, DIN 18350 VOB/C, der DIN 18550, der DIN EN 13279-1 und der Richtlinie „Verputzen im Winter“.
Mörtel reagiert mit Wasser stark alkalisch, deshalb: Haut und Augen schützen, bei Berührung gründlich mit Wasser spülen, bei Augenkontakt unverzüglich Arzt aufsuchen.
Sicherheitsdatenblatt beachten (aktuelles Sicherheitsdatenblatt unter www.maxit.de).
Die Feuerwiderstandsdauer und damit auch die Feuerwiderstandsklasse eines Bauteils hängen im Wesentlichen von folgenden Einflüssen ab:
  • Brandbeanspruchung, ein- oder mehrseitig
  • verwendeter Baustoff oder Baustoffverbund,
  • Bauteilabmessungen, Querschnittabmessung, Schlankheit, Achsabstände usw.
  • bauliche Ausbildung, Anschlüsse, Auflager, Halterungen, Befestigungen, Fugen, Verbindungsmittel usw.
  • statisches System (statisch bestimmte oder unbestimmte Lagerung, 1-achsige oder 2-achsige Lastabtragung, Einspannungen usw.)
  • Ausnutzungsgrad der Festigkeiten der verwendeten Baustoffe infolge äußerer Lasten und Anordnung von Bekleidung (Ummantelungen, Putze, Unterdecken, Vorsatzschalen usw.).

In Tabelle 5.1, Zeile 3 der DIN 4102 - Teil 4 ist die als Ersatz für den notwendigen Achsabstand u erforderliche Putzdicke des maxit ip 16 Brandschutzputzes geregelt. Dabei wird innerhalb eines Stahlbetonbauteiles der Abstand zwischen der Längsachse der tragenden Bewehrungsstäbe und der beflammten Betonoberfläche als Achsabstand „u“ bezeichnet. Die über dem Putzträger vorhandene Putzdicke ist dagegen auf maximal 30 mm beschränkt.

Trocken auf Paletten mindestens 3 Monate lagerfähig. Herstelldatum siehe Sackaufdruck.
Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Säcke sind komplett zu entleeren, Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.



Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
  • 15 kg/Sack, 40 Sack/Pal = 0,6 t/Pal.
  • Siloware
Verarbeitbar mit allen gängigen Putzmaschinen, Mischpumpen z.B. m 3, Duo mix, G 4, S 48 und von Hand.
Bei maschineller Verarbeitung muss ein Nassförderschlauch NW 35 verwendet werden.
In Spezialsilos des maxit Transport- und Fördersystems, auf Wunsch mit der Silomischpumpe SMP oder angebauter Siloförderanlage SFA.
Putz
maxit ip 16 Brandschutzputz
Anwendung innen Ja
Anwendung aussen Ja
Brandverhalten A 1, nicht brennbar
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ca. 2 N/mm²
Druckfestigkeitsklasse P II DIN 18550
CS II nach DIN EN 998-1
Ergiebigkeit ca. 2100 l/t
0,5 kg/qm/mm
Putz
maxit ip 16 Brandschutzputz
Haftzugfestigkeit, min. 0,08 N/mm²
Trockenrohdichte ca. 0,4 kg/dm³
Verarbeitungstemperatur (Luft) Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Wärmeleitfähigkeit 0,dry,mat < 0,08 W/mK
Wasseraufnahme W0
Wasserbedarf ca. 90 %
Wasserdampfdurchlässigkeit µ 6