maxit ip 61 Entfeuchtungsputz

maxit ip 61 EFP Entfeuchtungsputz

Produktkurzbeschreibung

maxit ip 61 EFP ist ein Werktrockenmörtel auf der Basis hoch sulfatbeständiger Bindemittel, ausgesuchten gewaschenen Sanden und speziellen Zusätzen für die Luftporenbildung.
maxit ip 61 EFP hat sich bei der Sanierung von Hochwasserschäden hervorragend bewährt.
maxit ip 61 EFP ist ein Putz der Mörtelgruppe P II nach DIN 18550 und der Festigkeitsklasse CS II DIN EN 998-1.



Filzbarer, streichbarer Kalk-Zement-Putz. Leichte Verarbeitung, gutes Standvermögen.
Im Innen- und Außenbereich als ein- oder zweilagiger Kalk-Zement-Putz auf feuchtem Mauerwerk nach Putzgrundvorbehandlung mit halbdeckendem maxit san Vorspritz. Bei sehr starker Salzbelastung/Mauerwerksdurchfeuchtung kann maxit ip 61 EFP nur als Opferputz verwendet werden. Zu Einsatzmöglichkeiten auf Betonuntergründen bitte Beratung anfordern.
maxit ip 61 EFP ist kein Sanierputz.
  • zur Sanierung von Wasserschäden
  • wasserdampfdurchlässig
  • nicht wasserabweisend (W0)
  • für innen und außen
Der Putzgrund muss den einschlägigen Normen sowie den Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller entsprechen. Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Alte Putze bis ca. 1 m über Feuchtigkeitsgrenze (Verdunstungszone) vollständig entfernen.
Mürbe Mörtelfugen ca. 2 cm tief freilegen und Mauerwerk mechanisch reinigen, z.B. mit Stahlbesen oder durch Sandstrahlen.
Schmutzempfindliche Bauteile abdecken bzw. wasserfest abkleben.
Wetterseitige Arbeitsflächen vor Niederschlag und Sonneneinstrahlung schützen.
Ist eine gleichmäßige Auftragsdicke möglich, kann
maxit ip 61 EFP einlagig bis ca. 20 mm stark aufgetragen werden. Bei extrem unterschiedlichen Dicken muss man vorab eine Ausgleichsschicht mit maxit ip 61 EFP herstellen (steinüberdeckende Putzstärke ca. 10 mm) und diese gut aufrauen. Vor dem Auftrag der zweiten Putzlage ist eine Mindeststandzeit von 1 Tag / 1 mm einzuhalten.
Die Verarbeitungszeit von maxit ip 61 EFP Mörtel beträgt ca. 1 Stunde.
1 Tonne = ca. 950 Liter Mörtel = ca. 95 m² Putzfläche bei 10 mm Auftragsstärke
Verbrauch: ca. 11 kg Trockenmörtel pro m² bei 10 mm Auftragsstärke
Die Werte beziehen sich auf planebene Untergründe.
Nachbehandlung:
Frischen Putz vor Frost und schneller Austrocknung schützen.

Beschichtung:
Vor dem Auftrag einer Beschichtung sollten Räume mit sehr hoher Luftfeuchte gut belüftet werden, damit der maxit ip 61 EFP austrocknen kann.
Als Beschichtung sind mineralische Ober- und Dünnschichtputze, wie z.B. maxit ip color plus, maxit multi 270 / 270 S oder gleichwertige geeignet. Die Oberputze und Dünnschichtputze dürfen nur auf unverdichteten, vollflächig nachgeschabten maxit ip 61 EFP aufgebracht werden.
Anstriche müssen auf das Wasserdampfdiffusionsverhalten des Putzes abgestimmt sein, geeignet sind z.B. maxit Silikat- und Siliconharzfarben.

Weiterverarbeitung:
Die Beschichtung des maxit ip 61 EFP kann frühestens 6 Wochen nach Putzfertigstellung erfolgen.
In Zweifelsfällen bezüglich Verarbeitung oder Objektbesonderheiten Beratung anfordern. Keine Fremdstoffe beimischen. Besonders sind die Bestimmungen der WTA-Richtlinie, Merkblatt 2-9-04/D und der DIN 18550 / DIN EN 998-1 und DIN 18350 VOB Teil C, und der Richtlinie „Verputzen im Winter“ zu beachten.
Mörtel reagiert mit Wasser stark alkalisch, deshalb: Haut und Augen schützen, bei Berührung gründlich mit Wasser spülen, bei Augenkontakt unverzüglich Arzt aufsuchen. Sicherheitsdatenblatt beachten (aktuelles Sicherheitsdatenblatt unter www.maxit.de).
In abgebundenem Zustand physiologisch und ökologisch unbedenklich.
Trocken auf Paletten mindestens 12 Monate lagerfähig. Herstelldatum siehe Sackaufdruck.
Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Empfehlung: Säcke sind komplett zu entleeren, Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
30 kg/Sack, 42 Sack/Pal. = 1,260 t/Pal.
maxit ip 61 EFP kann mit allen gängigen Mischpumpen und Putzmaschinen verarbeitet werden. Werden zum Mischen des maxit ip 61 EFP Durchlaufmischer oder Rührgerät eingesetzt, ist ein intensives Durchmischen des Mörtels zu gewährleisten.
Putz
maxit ip 61 EFP Entfeuchtungsputz
Anwendung innen Ja
Anwendung aussen Ja
Brandverhalten A 1, nicht brennbar DIN 4102
Dauerhaftigkeit (gegenüber Frost-Tausalz) NPD
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ca. 2,5 N/mm²
Druckfestigkeitsklasse P II DIN 18550
CS II EN 998-1
E-Modul ca. 1500 N/mm²
Empfohlene Schichtdicke ca. 20 mm
Putz
maxit ip 61 EFP Entfeuchtungsputz
Haftzugfestigkeit, min. ≥ 0,08 N/mm²
Körnung 0 - 2 mm
Trockenrohdichte ca. 1250 kg/m³
Verarbeitungstemperatur (Luft) Nicht verarbeiten bei Luft- und oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Verarbeitungszeit ca. 1 Std.
Wärmeleitfähigkeit ≤ 0,43 W/mK
Bemessungswert nach DIN 4108-4,
Tabellenwert P90% nach EN 1745
Wasserbedarf ca. 6,0 l je 30 kg Sack
Wasserdampfdurchlässigkeit µ < 20
zu beachten Bei den Werten in den technischen Daten handelt es sich um Laborwerte.