maxit multi 280 Haftbrücke

maxit multi 280

Produktkurzbeschreibung

maxit multi 280 ist ein spezieller Haftmörtel auf Basis von Zement, ausgesuchten Körnungen und haftungsverbessernden Zusätzen.
Ein Putz der Festigkeitsklasse CS IV nach DIN EN 998-1 und der Mörtelgruppe P III nach DIN 18550.



  • wasserabweisend
  • diffusionsoffen
  • hoch vergütet
  • leicht zu verarbeiten
  • Baustoffklasse A
  • für innen und außen
  • sockelgeeignet
  • sehr gute Haftung
Als Haftbrücke auf Beton, anderen glatten und nichtsaugenden Untergründen, wie Styrodur u. ä. für nach-
folgende Kalk-, Kalk-Zement- und Zementputze. Als Dünnschichtputz auf Beton und Plansteinmauerwerk. Sehr gut geeignet als Filzputz für Sockelflächen u. ä. Zur
Verklebung von maxit Dämmplatten PS und MW sowie maxit Sockel- und Perimeterdämmplatten.
Der Putzgrund muss den einschlägigen Normen sowie den Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller entsprechen. Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttempera-
turen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Schmutzempfindliche Bauteile abdecken bzw. wasserfest abkleben. Wetterseitige Arbeitsflächen vor Niederschlag schützen. Bei Sonneneinstrahlung Gerüst mit Netzen abhängen oder Ausführung verschieben.
Altputze und Anstriche auf Tragfähigkeit und Haftung prüfen. Hohlstellen herausschlagen und neu
aufputzen, nicht haftende Farbschichten vollständig entfernen. Beton, Anstriche oder Altputze mit Wasserhochdruck staubfrei reinigen und vollständig austrocknen
lassen.
Kreidende oder sandende Oberflächen mit maxit Tiefengrund verfestigen. XPS Dämmplatten (STYRODUR®‚ o. glw.) mit glatter Oberfläche aufrauen, sorgfältig entstauben und ggf. Zusatzdübelung vornehmen.
Haftbrücke:
Mit grober Zahntraufel (Zahnung ca. 10 mm) als deckende Rillenspachtelung horizontal aufziehen. Schichtdicke an den Stegen ca. 5 mm, in den Tälern ca. 2 mm bzw. mit einem Straßenbesen gut waagerecht aufrauen. Die Standzeit sollte 1 - 3 Tage betragen (bei Normalbedingungen + 20°C / 65 % Luftfeuchte). Um einen optimalen Haftverbund zu erreichen, sollte der maxit multi 280 gut ansteifen und innerhalb der nächsten 24 Stunden (bei Normalbedingungen + 20°C / 65 % Luftfeuchte) mit den maxit Kalk-, Kalkzement oder Zement-Grundputzen weiterbeschichtet werden. Die Zeit zur Weiterbeschichtung verlängert sich bei niedrigeren Temperaturen und/oder höherer Luftfeuchte.

Dünnschichtputz:
Ca. 3 mm aufbringen, bei Betonflächen bis 5 mm, plan verziehen und nachschneiden. Als Fertigputz nach dem Versteifen nochmals in Kornstärke überziehen und
filzen.
Auftrag   
mm  
2   
3   
4   
5   
Verbrauch   
kg/m²  
2,9   
4,3   
5,7   
7,1   
Ergiebigkeit   
m²/t350233175140
m²/30 kg/Sack  
10,47,05,34,2

(Die Werte beziehen sich auf planebenen Untergrund)
Nachbehandlung:
Frischen Putz vor Frost und schneller Austrocknung schützen.

Beschichtung:
Nach Aushärtung mit allen maxit Oberputzen möglich, sowie mit Fliesen und geeigneten Anstrichen. Dient der maxit multi 280 als Untergrund für keramische Wandbeläge im Dünnbett, bei der Feuchte-Beanspruchungs-
klasse A0, so ist dieser nur zuzustoßen, zu schneiden oder aufzurauen und entsprechend mit einer Verbundabdichtung auf der Basis von Kunststoff-Zement-Kombinationen, Dispersionen oder Reaktionsharzen zu beschichten. Die Putzoberfläche darf nicht geglättet oder verrieben werden. Für Fliesen und keramische Beläge auf
maxit multi 280, die technische Information - Putz unter Fliesen, unter www.maxit.de beachten. In Feuchträumen ist das Merkblatt „Putz und Trockenbau in Feuchträumen mit Bekleidung aus keramischen Fliesen und Platten oder Naturwerkstein“ zu beachten.

Weiterverarbeitung:
Der maxit multi 280 kann nach einer Standzeit von 1 Tag pro 1 mm Putzdicke beschichtet werden.
In Zweifelsfällen bezüglich Verarbeitung oder Objektbesonderheiten Beratung anfordern. Keine Fremdstoffe beimischen. Besonders sind die Bestimmungen der DIN 18550 / DIN EN 998-1 und DIN 18350 VOB Teil C, DIN 18195 und Merkblatt „Außenputz im Sockelbereich“ zu beachten.
Mörtel reagiert mit Wasser stark alkalisch, deshalb: Haut und Augen schützen, bei Berührung gründlich mit
Wasser spülen, bei Augenkontakt unverzüglich Arzt
aufsuchen.
Sicherheitsdatenblatt beachten (aktuelles Sicherheitsdatenblatt unter www.maxit.de).
In abgebundenem Zustand physiologisch und ökologisch unbedenklich.
Trocken auf Paletten mindestens 12 Monate lagerfähig. Herstelldatum siehe Sackaufdruck.
Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Empfehlung: Säcke sind komplett zu entleeren, Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
30 kg/Sack, 42 Sack/Pal. = 1,260 t/Pal.
Verarbeitbar mit allen gängigen Putzmaschinen, Mischpumpen und von Hand.
In Spezialsilos des maxit Transport- und Fördersystems, auf Wunsch mit der Silomischpumpe SMP oder angebauter Siloförderanlage SFA.
Putz
maxit multi 280
Anwendung innen Ja
Anwendung aussen Ja
Brandverhalten A 1, nicht brennbar
Dauerhaftigkeit (gegenüber Frost-Tausalz) NPD
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ca. 10 N/mm²
Druckfestigkeitsklasse CS IV EN 998-1
P III DIN 18550
Ergiebigkeit 1 Tonne ergibt ca. 700 l Frischmörtel
Putz
maxit multi 280
Haftzugfestigkeit, min. ≥ 0,08 N/mm²
Maximaler Auftrag 5 mm
Minimaler Auftrag 3 mm
Verarbeitungstemperatur (Luft) Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten
Wärmeleitfähigkeitλ10,dry, mat 0,82 W/(m*K)
für P = 50 %
λ10,dry, mat 0,89 W/(m*K)
für P = 90 %
(Tabellenwert nach EN 1745)
Wasserbedarf ca. 7,5 l je 30 kg Sack
Wasserdampfdurchlässigkeit µ 25