maxit Solaren Fassadenfarbe

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Produktkurzbeschreibung

maxit Solaren ist die innovative Kombination einer glasbasierenden, rissfüllenden Außenfarbe nach DIN EN 15824: W3 niedrig, V1 hoch, mit mineralischen Grundstrukturen. Das in den mikrofeinen Hohlglaskugeln befindliche Vakuum erzeugt hervorragende wärmeisolierende Eigenschaften, die den Feuchtehaushalt auf der Fassade positiv beeinflussen.



Ist eine sehr leicht zu verarbeitende, wasserabweisende, wasserdampfdurchlässige, lösungsmittelfreie Fassadenfarbe, in weiß oder farbig nach maxit kreativ Farbtonkarte erhältlich. Die in einer Siliconharzmatrix eingebetteten Microhohlglaskugeln und der daraus resultierenden mikroporösen Struktur, sorgen dabei für eine leicht strukturierte, abweisende Oberfläche, so dass bei Regen auftreffendes Wasser zusammen mit Schmutzpartikeln gebunden und auf natürliche Weise von der Fassade abgeleitet wird (schlagregenbeständig und schmutzabweisend).
maxit Solaren weist rissfüllende Eigenschaften auf. Hiermit können Rissbreiten bis 0,5 mm geschlossen werden. Somit ist dieses Anstrichsystem hervorragend für die Sanierung von Fassaden geeignet.
Die Farbe ist eine Renoviersbeschichtung, sie ist besonders auf maxit Solarputz abgestimmt. Sie ist ebenfalls einsetzbar auf Siliconharz-, Kunstharz-, Silikat- und mineralischen Edelputzen, und für die maxit Sanierputzsysteme. Auch geeignet als Beschichtung auf festhaftenden und tragfähigen Putzen und Altanstrichen auf Basis von Silikaten, Siliconen und Dispersionen.
  • optimaler Schutz gegen Algen
  • lösungsmittelfrei
  • ökologisch, mineralisch
  • langlebiger Schutz der Bausubstanz
  • druckelastische Rissfüllung bis maximal 0,5 mm
  • spannungsausgleichend
  • hydrophob, mikroporös und nicht filmbildend
Zu beschichtende Flächen sind vor Sonneneinstrahlung, Feuchte und Regen zu schützen. Schmutzempfindliche Bauteile vor Beginn entsprechend dem Merkblatt „Abklebe- und Abdeckarbeiten für Maler- und Stuckateurarbeiten“ des Bundesverbandes Ausbau und Fassade schützen. Der Untergrund muss trocken, fest, frei von Staub und losen Teilen sein. Die Objekt- und Umgebungstemperatur darf nicht unter + 5°C und nicht über
+ 30°C liegen.
Die Standzeiten des maxit Oberputzes bis zum Farbauftrag sind dem Hinweisblatt „maxit Fassadenbeschichtung“ unter www.maxit.de zu entnehmen.
Der Untergrund muss fest, sauber, trocken, fett-, wachs-, silicon- und staubfrei sein. Verschmutzte und sandende Oberflächen sind ganzflächig, je nach Untergrund, durch Abwaschen und Abbürsten zu reinigen. Mikrobiologisch befallene Flächen sind ggf. mit maxit prim 1120 vorzubehandeln. Die Standzeiten von Neuputzen sind einzuhalten. Bei Reinigung durch Wassereinsatz ist auf ausreichende Trocknung der Untergründe zu achten. Bei stark saugenden Untergründen ist eine Grundierung mit maxit prim 1070 Tiefgrund bzw. maxit prim 1110 Hydrogrund vorzunehmen.
Gebrauchsfertiges, ggf. verdünntes, Material vor der Verarbeitung gut aufrühren. Mit geeigneter Rolle, Flächenstreicher, Bürste oder entsprechenden Spritzwerkzeugen gleichmäßig auftragen und verschlichten.
Der Auftrag der Farbe sollte als Farbsystem (2-maliger Anstrich ggf. mit Grundierung) erfolgen. Die Trockenzeiten liegen bei Normalbedingungen (+ 20°C / 65 % Luftfeuchte) bei ca. 12 Stunden, tiefere Temperaturen und höhere Luftfeuchte verlängern diese Zeit. Ein weiterer Beschichtungsgang kann erst nach vollständiger Durchtrockung erfolgen. Werkzeuge nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen.


Verdünnung:


Zwischenbeschichtung:
Verdünnung bis max. 5 - 10 % mit maxit prim 3020

Endbeschichtung:
Unverdünnt oder verdünnt mit max. 2 - 5 % maxit prim 3020
Ca. 0,2 - 0,4 l/m² (pro Anstrich) je nach Untergrundbeschaffenheit.
Exakte Verbrauchsmengen durch Anlegen von Probeflächen ermitteln.
Frische Farbe vor zu schneller Austrocknung durch intensive Sonneneinstrahlung, Tauwasser, Regen und/oder Wind schützen.
In Zweifelsfällen bezüglich Verarbeitung oder Objektbesonderheiten Beratung anfordern. Nur bedingt geeignet für horizontale oder geneigte Flächen mit Bewitterung, z.B. Fassadenprofile. Keine Fremdstoffe beimischen. Haut und Augen schützen, bei Berührung gründlich mit Wasser spülen, bei Augenkontakt zusätzlich unverzüglich Arzt aufsuchen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Während und nach der Verarbeitung für gründliche Belüftung sorgen. Bei Airlessverarbeitung Spritznebel nicht einatmen. Sicherheitsdatenblatt beachten (aktuelles Sicherheitsdatenblatt unter www.maxit.de). In abgebundenem Zustand physiologisch und ökologisch unbedenklich.
Eine 100%ige Farbtongleichheit zwischen Farbe und den Farbtonfächern kann aufgrund der Pigmentierung nicht gewährleistet werden. Farbtonunterschiede können nur innerhalb einer Charge ausgeschlossen werden. Bei intensiven Farbtönen und ungleichen Farben, z.B. weißer Putz, farbiger Anstrich, und zum Erreichen eines guten Witterungsschutzes, ist generell ein zweimaliger Anstrich auszuführen.
Die Standzeiten des maxit Oberputzes bis zum Farbauftrag sind dem Hinweisblatt „Minimale Standzeiten vor dem Farbauftrag“ unter www.maxit.de zu entnehmen.
Intensive, brillante Farbtöne haben unter Umständen ein geringeres Deckvermögen. Eventuell können weitere Deckanstriche erforderlich werden. Bedingt durch Umwelteinflüsse, wie z.B. Regen, UV-Einstrahlung usw., kann es im Laufe der Zeit zu Oberflächenveränderungen der Beschichtung kommen. Dabei kann sich auch der Farbton verändern. Je nach Lage und Klimabedingungen wird die Beschichtung unterschiedlich beeinflusst. Es gelten die jeweils aktuellen nationalen Regelungen, das BSF-Merkblatt Nr. 26 etc.
Bei intensiven, dunklen Farbtönen kann es bei mechanischer Beanspruchung der Beschichtung zu sich heller abzeichnenden Farbtonveränderungen in diesen Bereichen kommen. Bei allen matten Fassadenfarben kann diese produktspezifische Eigenschaft auftreten.
Auf Farbtongenauigkeit und Fleckenfreiheit kann aufgrund physikalischer und/oder chemischer Reaktionen im Abbindeprozess bei unterschiedlichen Objekt- und Witterungsbedingungen keine Gewähr übernommen werden.

Faktoren, die die Farbtongenauigkeit beeinflussen können:
  • unterschiedliche Untergrundfeuchte
  • unterschiedliches Saugverhalten des Untergrundes
  • direkte Sonneneinstrahlung mit Schattenbildung auf der frischen Beschichtung (Gerüstschatten)
  • zu starke oder unterschiedliche Verdünnung des Beschichtungsmaterials
  • unzureichende Standzeit und Austrocknung des Untergrundes
Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung, können durch Feuchtebelastungen (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser, z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen, selbstständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachteilig beeinflusst. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf. 
Der Einsatz bewährter und fortlaufend kontrollierter Rohstoffe garantiert eine gleichbleibend gute Qualität. Modernste Fertigungsanlagen sorgen für konstante Produkteigenschaften. In den werkseigenen Baustofflaboren erfolgt eine konstante Qualitätsüberwachung der Produkte.
Kühl, frostfrei und vor Sonneneinstrahlung geschützt. In original verschlossenen Gebinden auf Palette mindestens 12 Monate lagerfähig. Angebrochene Gebinde gut verschlossen halten und bald verarbeiten.
Die Gebinde sind restlos zu entleeren und dem Recycling zuzuführen. Restmaterial darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Empfehlung: Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften. Für das Produkt ist folgende Abfallschlüsselnummer zu empfehlen: 08 00 00 Abfälle aus Herstellung, Zubereitung, Vertrieb und Anwendung (HZVA) von Beschichtungen (Farben, Lacke, Email), Klebstoffen, Dichtmassen und Druckfarben, 08 01 00 Abfälle aus HZVA und Entfernung von Farben und Lacken, 08 01 20 wässrige Suspensionen, die Farben oder Lacke enthalten, mit Ausnahme derjenigen, die unter 08 01 19 fallen.
Airless Spritzdaten:
Verdünnung  
5 - 10 % mit Wasser 
Spritzdruck ≤ 80 bar* / **
Düsengröße 0,023
Maschenweite Sieb  
60 mesh
Schlauchlänge mind. 15 m x 1/4"


* Druckeinstellungen sind den Gegebenheiten anzupassen, sie sind von Lieferkonsistenz und Umgebungstemperatur stark beeinflusst.
** Erhöhter Druck führt zu Materialschäden.

Sicherheitshinweis:
Bei allen Spritzapplikationen sind die Verarbeitungsrichtlinien der Produkte sowie der verwendeten Spritzgeräte zu beachten. Bei Verarbeitung aller Materialien ist sicherzustellen, dass die Baustelle entsprechend gut belüftet wird, entsprechende Arbeitsschutzmasken zu tragen sind und die Geräte entsprechend gesichert sind (Ex-Schutz).
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit
In Eimern à 5 l, auf Paletten à 60 Eimer = 300 l
In Eimern à 15 l, auf Paletten à 24 Eimer = 360 l
Restorit
maxit Solaren Fassadenfarbe
Auftragsverfahren Streichen, rollen, spritzen (auch airless)
Bindemittel Reinacrylat / Siliconharz
Dichte 1,0 ± 0,1 g/cm³
Farbe weiß bzw. nach maxit kreativ Colorsystem
Glanzgrad/Oberfläche matt
Körnung < 100 µm
Oberfläche microporös, nicht filmbildend, leichte Eigenstruktur
Trocknungszeit Bei Normalbedingungen
(+ 20°C / 65 % Luftfeuchte) bei ca. 12 Stunden, tiefere Temperaturen und höhere Luftfeuchte verlängern diese Zeit.
Restorit
maxit Solaren Fassadenfarbe
VOC-Gehalt < 5 g/l
Verarbeitungstemperatur (Luft) mind. + 5°C / max. + 30°C
Verdünnung wasserverdünnbar
max. 10 % bei Grundanstrich,
max. 5 % bei Deckanstrich
Wasseraufnahme W3 niedrig nach DIN EN 15824
Wasserdampfdurchlässigkeit V1 hoch nach DIN EN 15824
Weissgrad L > 95 (nach CIE)
pH-Wert 9,0 - 10,0
zu beachten Bei den Werten in den technischen Daten handelt es sich um Laborwerte.