ecosphere | Fassadensanierung

Erfolgreiche Premiere von ecosphere

Das Forschungsprojekt – durchgeführt in Kooperation mit der Universität Regensburg und regelmäßig geprüft vom zuständigen Bundesamt – lieferte ein eindeutiges Ergebnis: Das maxit ecosphere-System ist hervorragend geeignet für den Einsatz an Gebäuden im Bestand und bietet eine echte Alternative zu herkömmlichen Dämmsystemen.

Sanierung trifft Forschungsprojekt

Die Baugenossenschaft Margaretenau, gegründet 1918 in Regensburg, hat weit über 500 Wohnungen in ihrem Bestand. Die große Mehrheit der Objekte liegt im gleichnamigen Stadtteil Margaretenau und wurde Anfang der 1930er Jahre für Kriegsheimkehrer gebaut. Seitdem wurde an diesen Gebäuden, außer einigen wenigen Instandsetzungen, nichts verändert. Es kam zum Sanierungsstau.

Hilfe versprach ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Forschungsprogramm mit dem Ziel, Musterlösungen für energieoptimiertes Wohnen in historischen Stadtquartieren zu schaffen. Die Objekte der Margaretenau – aufgrund ihrer guten, doch nicht energieeffizienten Bauweise – waren für dieses Vorhaben perfekt geeignet. Beim Forschungsobjekt handelte es sich um ein Mehrfamilienhaus in U-Form, das einer Kernsanierung unterzogen wurde.

Neue (alternative) Konzepte

Vorab wurden alle üblichen wärme- bzw. energieerzeugenden, -verteilenden und -einsparenden Konzepte geprüft und auf mögliche Verbesserungen hin untersucht. Dazu gehörten auch die Einsatzmöglichkeiten solaraktiver Farben und Module sowie die Verwendung alternativer Dämmstoffe. Hilfreich bei Letzteren waren die Erkenntnisse eines im Vorfeld von maxit durchgeführten Forschungsprojektes zum Thema Putze mit dämmenden Mikrohohlglaskugeln. Das Vorläuferprodukt einer „spritzbaren Dämmung“ mit Mikrohohlglaskugeln konnte überzeugen – auch wegen des ressourcenschonenden Einsatzes von Rohstoffen bei der Herstellung und der Recycelbarkeit des Dämmstoffes. Das Produkt ist heute als maxit eco 72 und maxit eco 71 am Markt verfügbar.

Nachdem man logistische Herausforderungen wie den Transport im Silo, aber auch die maschinelle Förderbarkeit und die Verarbeitbarkeit perfektioniert hatte, kam die maxit „spritzbare Dämmung“ am Objekt zum Einsatz. Mit einer Stärke von 10 cm erfüllte man das geforderte Energiekonzept. Der maxit eco verbindet sich im Gegensatz zu anderen Systemen nahtlos und hohlraumfrei mit dem Mauerwerk und erfüllt zudem den Anspruch an einen hoch diffusionsoffenen und nichtbrennbaren Aufbau.

Bauherr:
Baugenossenschaft Margaretenau eG
(baugenossenschaft@margaretenau.de)

Verarbeiter:
Haumer & Ranftl GmbH und Co. KG, Langquaid

Zeitraum:
2019 – 2020

Fläche:
ca. 1.400 m²

Produkte:

  • maxit eco 72 | 20 t (~ 144.000 l)
  • maxit eco 73
  • maxit eco 70
  • maxit ip color plus R
  • maxit Silikatfarbe A 7020

Projektstandort