ecosphere | Generalsanierung

Die vorhandene Substanz eines Altbaus mit neuen Materialien so zu gestalten, dass sie sowohl die Anforderungen an Wärme- und Brandschutz als auch diejenigen an den Denkmalschutz erfüllt – diese Herausforderung wurde im Falle der „Alten Schule“ in Halle gemeistert. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt der innovativen ecosphere-Technologie von maxit, die eine hervorragende Dämmung auch auf schwierigen Untergründen ermöglicht, die optimale technische Parameter liefert und zugleich die Ressourcen schont!

Am Stadtrand von Halle (Saale), inmitten der sogenannten „Gartenvorstadt Gesundbrunnen“, steht das 1938/39 erbaute, ehemalige Adolf-Reichwein-Gymnasium. Das denkmalgeschützte Gebäude sollte im Auftrag der gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) „Eigene Scholle eG“ in einen modernen Mehrgenerationen-Wohnkomplex inklusive Gewerbeeinheit und Verwaltung verwandelt werden.

Erbaut im für die 30er Jahre typischen Baustil, entsprach das Objekt, gerade aus energetischer Sicht, nicht mehr den Anforderungen unserer Zeit. Im Zuge der Renovierung galt es daher, die Anforderungen einer energetischen Sanierung mit den zu berücksichtigenden Besonderheiten bei denkmalgeschützten Objekten in Einklang zu bringen.

Zunächst wurde der vorhandene Altputz komplett entfernt. Dieser lag großflächig hohl, hatte im Putzquerschnitt eine geringe Festigkeit und war damit nicht mehr tragfähig. Der Untergrund wurde gereinigt, Staub und Fremdstoffe auf dem Ziegelmauerwerk wurden entfernt. Zur Vergleichmäßigung des Saugverhaltens und zur Verbesserung der Haftung wurde eine Haftspachtelung aus maxit eco 70 aufgebracht.

Unter Berücksichtigung der Ausmaße von Dachüberstand, Fensterlaibungen usw. kam anschließend, in einer Stärke von 40 mm, die spritzbare ecosphere-Dämmung maxit eco 72 zum Einsatz. Diese wurde mit einer Spachtelung aus maxit eco 73 mitsamt Armierungsgewebe versehen. Abhängig von Bauablauf und Witterungsbedingungen erfolgte der Auftrag der Spachtelung nach zwei verschiedenen Methoden: Zum Teil wurde die Spachtelung nach Abtrocknung aufgebracht, d.h. nachdem man erforderliche Standzeit des maxit eco 72 eingehalten hatte. Auf anderen Teilflächen trug man die Spachtelung „frisch in frisch“ – vor Abtrocknung – auf. Die Standzeit des maxit eco 72 wird zwar auch in diesem Fall eingehalten, jedoch erst nach Auftrag der Spachtelung. Nach vollständiger Austrocknung des Dämmputzes kann im nächsten Schritt die Grundierung maxit prim 1060 aufgetragen werden.

In puncto Oberputz entschied man sich, wie von den Planern und den Richtlinien des Denkmalschutzes vorgegeben, für einen mineralischen, eingefärbten Putz mit bewegter Struktur: Die Wahl fiel auf das Sonderprodukt maxit ip klassik Schleppputz, 6 mm, ohne weiteren Farbanstrich.

Verarbeiter:
Steffen Kirchner Maler GmbH, Zeulenroda-Triebes

Architekt:
ENKE WULF architekten GbR, Berlin

Zeitraum:
2020/2021

Fläche:
ca. 1.700 m²

Produkte:

  • maxit eco 72 | 12 t (~ 86.000 l)
  • maxit eco 73
  • maxit eco 70
  • maxit prim eco 1170
  • maxit prim 1060, farbig
  • maxit ip klassik Schleppputz, 6 mm, farbig

Projektstandort