Walhalla | Donaustauf

Baudenkmal mit bestem Ausblick

Vor der Kulisse des Donautals thront die Walhalla auf ihrem Sockel und ist dabei kaum weniger beeindruckend als ihr griechisches Vorbild. Über die Treppen mitsamt den großen Terrassen gelangen die zahlreichen Besucher des Denkmals nun (wieder) sicheren Fußes nach oben – hin zu Ruhm und Pracht, vor allem aber zu einer herrlichen Aussicht!

Denkmalschutz & Besucheraufkommen

Die Walhalla ist eine Ruhmeshalle im klassizistischen Stil, die auf Veranlassung des bayerischen Königs Ludwig I über der Donau nahe Regensburg erbaut wurde. Geplant und umgesetzt wurde der aus Kelheimer Kalkstein bestehende Bau nach dem Vorbild des Parthenons auf der Athener Akropolis. Die Gesamtanlage mit Unterbau ist 125 Meter lang und 55 Meter hoch. Im Inneren der Walhalla befinden sich die Büsten vieler bedeutender Persönlichkeiten der deutschen und europäischen Geschichte. 130 Büsten und 65 Gedenktafeln sind dort heute zu sehen – von Friedrich I über Johannes Kepler und Mozart bis hin zu Sophie Scholl. Zwischen 2004 und 2014 mussten der gesamte Unterbau sowie das Dach der Walhalla saniert werden. Im Bereich des Treppenaufgangs und der vorliegenden Terrasse war, vor dem Auflegen der Natursteinplatten, eine Abdichtung der Flächen notwendig.

Der richtige Ausgleich

Mit Blick auf die Abdichtung musste zunächst mit einem zementgebundenen Material eine Ebenheit der Fläche geschaffen werden. Und nicht nur die Ebenheit der Fläche war wichtig, auch die unterschiedlichen Ausgleichshöhen zur Anpassung an die vertikalen Steinplatten galt es zu beachten. Unter diesen Voraussetzungen war ein Betonieren nicht möglich. maxit Sanierung – Treppen & Terrassen Der Ausgleich wurde letztlich mit dem maxit mur 950 HS in einer Kornstärke von 4 mm durchgeführt. Das Material wurde eingeebnet und abgezogen, bevor unter Einhaltung der Standzeit die Abdichtung und im nächsten Schritt die entnommenen Natursteinplatten wieder verlegt wurden.

Verarbeiter:
Bennert GmbH, Klettbach | Dreikant GmbH (heute Preuße & Rätsch GmbH), Weimar

Zeitraum:
2004 - 2014

  • maxit mur 950 HS, 0 - 4 mm

Projektstandort