maxit ip 23 E Gips-Kalk-Maschinen-Leichtputz

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Produktkurzbeschreibung

maxit ip 23 E ist ein Gipskalkleicht-Maschinenputz zur Erstellung von einlagigem Innenputz.
Gipskalkleicht-Putztrockenmörtel für Innenanwendung B6/50/2 nach DIN EN 13279-1 und P IV nach DIN 18550-1:2018.
Er besteht aus Gips, Kalk, fraktionierten Sanden, mineralischen Leichtzuschlägen und Zusätzen zur Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften.



Verbrauchsrechner

 

Artikeleinheit:  Sack
Inhaltsmenge:  30 KG
empf. Schichtdicke:  10 mm
Logistik:  
  • 30 kg/Sack, 35 Sack/Pal. = 1,050 t/Pal.
  • Siloware

 

maxit ip 23 E ist ein geschmeidiger, ergiebiger, einlagiger, diffusionsoffener Innenglättputz mit guten Verarbeitungseigenschaften wie Standvermögen, leicht zuziehbar und einem spannungsarmen Abbindeverhalten.
Zur Ertüchtigung des Brandschutzes ersetzt eine Putzdicke von 10 mm des maxit ip 23 E - 10 mm Normalbeton.
maxit ip 23 E kann als einlagiger Glättputz auf Decken und Wänden in Innenräumen mit üblicher Luftfeuchtigkeit, einschließlich häuslichen Küchen und Bädern, eingesetzt werden. Eine Anwendung in gewerblichen Nassräumen ist nicht möglich (IGB Informationsdienst Nr. 2, Februar 2017 – "Ergänzende technische Richtlinien für die Ausführung von Gips-Trockenmörteln und Gips-
Flächenspachteln - Gipsputz und häusliche Feuchträume -").
maxit ip 23 E kann mit Fliesen belegt werden, dabei ist das Merkblatt vom IGB Informationsdienst Nr. 3, Februar 2017 – "Ergänzende technische Richtlinien für die Ausführung von Gips-Trockenmörteln und Gips-Flächen-
spachteln - Gipsputz und Fliesen -" zu beachten.
  • einlagig verarbeitbar
  • Oberfläche glättbar
  • mineralisch
  • Brandklasse A1
  • überarbeitbar mit Tapeten, Innenfarben, Fliesen
Der Putzgrund muss den einschlägigen Normen sowie den Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller entsprechen. Nicht verarbeiten bei Luft- und Untergrundtemperaturen unter + 5°C bzw. über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten. Schmutzempfindliche Bauteile vor Beginn entsprechend dem Merkblatt „Abklebe- und Abdeckarbeiten für Maler- und Stuckateurarbeiten“ des Bundesverbandes Ausbau und Fassade schützen.
Bei Betonuntergründen ist das Merkblatt „Gipsputze und gipshaltige Putze auf Beton“ des Bundesverbandes der Gipsindustrie e.V. zu beachten. Maximale Restfeuchte von Betonflächen muss ≤ 3 Masse-% sein.
Der Putzgrund muss fest, tragfähig und frei von Ausblühungen, losen Bestandteilen und haftungsmindernden Rückständen (Staub, Verschmutzungen etc.) sein. Die zu verputzende Fläche muss gleichmäßig ausgetrocknet sein.
Betonflächen und nicht saugende, glatte Untergründe sind mit maxit prim 2010 Gipshaftgrund (Betonkontakt) zu grundieren. Bei stark bzw. ungleichmäßig saugendem Untergrund ist eine Vorbehandlung mit maxit prim 2000 Gips-Grundierung/Aufbrennsperre erforderlich.
Verarbeitung mit allen gängigen Mischpumpen, z.B.
m 3, Duo mix, G 4, S 48. Verarbeitungsfähige Konsistenz einstellen.
maxit ip 23 E in einer Putzdicke von mindestens 10 mm, maximal  20 mm, auftragen, plan verziehen und nach dem Ansteifen scharf nachziehen.
Dieser nachgezogene Putz ist mit Schwammscheibe aufzuschlämmen und zu glätten. Erhöhte Anforderungen an die Oberfläche können durch zusätzliches Wasserglätten oder Abstucken erreicht werden. Zu den Oberflächenqualitäten siehe Merkblatt 3 des Bundesverbandes der Gipsindustrie e.V „Putzoberflächen im Innenbereich“.
Verbrauch 0,8 kg/m²/mm
Ergiebigkeit 1.200 l/t Frischmörtel


(Die Werte beziehen sich auf planebenen Untergrund)
Nachbehandlung:
Frischen Putz vor Frost und schneller Austrocknung schützen.


Beschichtung:

Nach sulfatischer und carbonatischer Erhärtung bzw. Austrocknung kann der maxit ip 23 E mit Innenfarben, Tapeten oder Fliesen beschichtet werden. Dabei ist das BFS Merkblatt Nr. 10 "Beschichtungen, Tapezier- und Klebearbeiten auf Innenputz" zu beachten.
Dient der maxit ip 23 E als Untergrund für keramische Wandbeläge im Dünnbett, bei der Wassereinwirkungsklasse W1-I nach DIN 18534 (in Duschen, oberhalb von Wannen), so ist dieser nur zuzustoßen, zu schneiden oder aufzurauen und entsprechend mit einer Verbundabdichtung auf der Basis von Kunststoff-Zement-Kombinationen, Dispersionen oder Reaktionsharzen zu beschichten. Dabei darf die abzudichtende Putzoberfläche nicht geglättet oder verrieben werden. Dabei ist das Merkblatt vom IGB Informationsdienst Nr. 3, Februar 2017 – "Ergänzende technische Richtlinien für die Ausführung von Gips-Trockenmörteln und Gips-Flächenspachteln
- Gipsputz und Fliesen -" zu beachten.
In Zweifelsfällen bezüglich Verarbeitung oder Objektbesonderheiten Beratung anfordern. Angemischten Mörtel zügig verarbeiten. Versteiftes Material nicht mehr weiter verwenden. Keine Fremdstoffe beimischen.
Die Normputzdicken sind mindestens einzuhalten. Besonders sind die Bestimmungen der DIN EN 998-1, DIN 18550-2 und DIN EN 13914-2 zu beachten. Mörtel reagiert mit Wasser stark alkalisch, deshalb: Haut und Augen schützen, bei Berührung gründlich mit Wasser spülen, bei Augenkontakt unverzüglich Arzt aufsuchen. Sicherheitsdatenblatt beachten (aktuelles Sicherheitsdatenblatt unter www.maxit.de). In abgebundenem Zustand physiologisch und ökologisch unbedenklich.
maxit ip 23 E unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 13279-1. 
Trocken auf Paletten mindestens 3 Monate lagerfähig. Herstelldatum siehe Sackaufdruck.
Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Säcke sind komplett zu entleeren, Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
Für das abgebundene Produkt ist folgende Abfallschlüsselnummer zu empfehlen: 17 08 02 Baustoffe auf Gipsbasis mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 08 01 fallen, 17 09 04 gemischte Bau- und Abbruchabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und
17 09 03 fallen.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
  • 30 kg/Sack, 35 Sack/Pal. = 1,050 t/Pal.
  • Siloware
Verarbeitbar mit allen gängigen Putzmaschinen, Mischpumpen und von Hand.
In Spezialsilos des maxit Transport- und Fördersystems, auf Wunsch mit der Silomischpumpe SMP oder angebauter Siloförderanlage SFA.
Putz / Grundierung
maxit ip 23 E Gips-Kalk-Maschinen-Leichtputz
Brandverhalten A 1, nicht brennbar
Druckfestigkeit > 6 N/mm²
Empfohlene Schichtdicke 10 mm
Ergiebigkeit ca. 1.200 l/t
Haftzugfestigkeit, min. > 0,1 N/mm²
Körnung 0 - 1 mm
Putztyp B6/50/2 nach DIN EN 13279-1
P IV nach DIN 18550
Trockenrohdichte 1.000 kg/m³
Putz / Grundierung
maxit ip 23 E Gips-Kalk-Maschinen-Leichtputz
Verarbeitungstemperatur (Luft) Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Verarbeitungszeit > 50 min
Wasserbedarf ca. 17,5 l / 30 kg
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ ≤ 10
Wärmeleitfähigkeit ≤ 0,34 W/(m·K) bei 50 % relativer Luftfeuchte nach DIN EN 13279-1
Nachhaltigkeit VOC-Gehalt nach
RL2004/42/EG - nicht relevant

Lösemittel- und weichmacherfrei nach VdL RL01 (Revision 4) - nicht relevant
zu beachten Bei den Werten in den technischen Daten handelt es sich um Laborwerte.