Unsere Standorte – ein Überblick


maxit süd – Die Franken Maxit GmbH & Co.

Luftaufnahme Steinbruch und Werk in Azendorf

Werk und Stammsitz Azendorf

Im oberfränkischen Azendorf, unweit der Autobahn A70, befindet sich einer der größten Produktionsstandorte für Trockenmörtel in ganz Deutschland. Seit 1978 werden am Stammhaus in Azendorf Mauermörtel, Estrich und Putze unter dem Markennamen „maxit“ produziert. Vier große Mischwerke und zwei Absacklinien sorgen im Dreischichtbetrieb für die Versorgung des Marktes in Bayern und darüber hinaus mit 225.000 Tonnen hochwertiger Produkte pro Jahr.

Eine starke Forschungs- und Entwicklungsabteilung hat hier in Azendorf ein Technologiezentrum entstehen lassen. Die Entwicklung innovativer Produkte und ständige Investitionen in neue Technik garantieren Produkte auf höchstem Niveau. Dies wird mit dem Neubau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums dokumentiert. Der wichtige Kontakt zu den Kunden soll in diesem Gebäude neue Möglichkeiten erfahren. In einem modernen, großzügigen Schulungsbereich werden künftig auch die Informationsveranstaltungen für Bauunternehmen, Architekten und Planer unter optimalen Bedingungen stattfinden.

250 Mitarbeiter sorgen hier am Standort täglich für einen reibungslosen Ablauf bei Herstellung, Transport und Vertrieb der Produkte. Eigene Transportfahrzeuge gehören ebenso zum Service, wie Auftragsannahme und Disposition in jeder Region.

Für die maxit Gruppe gewinnt und verarbeitet die Firma Johann Bergmann seit 1908 Kalkstein im oberfränkischen Azendorf, unweit der Städte Kulmbach, Bayreuth und Bamberg gelegen. Inmitten der idyllischen Jura-Landschaft wird Kalkstein abgebaut und zu einer Vielzahl von Produkten veredelt, darunter Kalksteinkörnungen, Branntkalk, Weißfeinkalk und Weißkalkhydrat. Seit 1978 ist die Firma Bergmann unter der Führung der Familie Groppweis Mitgesellschafter der Franken Maxit. In nunmehr dritter Generation leitet Hans-Dieter Groppweis als geschäftsführender Gesellschafter die Franken Maxit Gruppe.

Mit modernsten Gewinnungsmaschinen und Aufbereitungsanlagen werden im Jahr zwischen 350.000 und 400.000 Tonnen Kalkstein verarbeitet. Die Produkte finden genauso in der Baustoffindustrie, wie in der Land- und Futtermittelwirtschaft und dem Umweltschutz Anwendung. Auf einem großzügigen Betriebsgelände befinden sich neben Vorbrechanlage, Schotterwerk und Trocknungsanlagen, vier Sandmahlanlagen und zwei Kalköfen. Die mit umweltfreundlichem Erdgas betriebenen Mehrkammerschachtöfen liefern ca. 130 Tonnen gebrannten Kalk pro Tag und dies 7 Tage pro Woche und 12 Monate im Jahr.


Mit dem Neubau eines leistungsstarken Kalkofens wird ein neues Kapitel der Firmengeschichte aufgeschlagen. 180–200 Tonnen Branntkalk stehen ab 2016 täglich für die Weiterverarbeitung zur Verfügung. Dazu gehört auch eine entsprechende Rohstoffsicherung durch weitreichende Abbaugenehmigungen.

Werk in Niederwinkling

Werk Niederwinkling

Erste Überlegungen, in Niederbayern ein Trockenmörtelwerk zu errichten um den ostbayerischen Raum beliefern zu können, wurden schon im Jahr 1990 zu Papier gebracht. Am 01. Januar 1995 begannen sechs Vertriebsmitarbeiter den Markt zwischen Ingolstadt und Passau zu bearbeiten. Trotz einer rezessiven Entwicklung der Baukonjunktur Ende der 90er Jahre, hatte sich der Absatz soweit stabilisiert, dass 1997 mit dem Bau des Werkes in Niederwinkling begonnen wurde.

Ein Meilenstein war im Jahr 2000 die Integration der Vertriebsmannschaft von Hacker-Heidelberger. Die Kunden konnten optimal betreut und mit maxit-Produkten beliefert werden. Die Marke maxit etablierte sich in Niederbayern als Marktführer.

Um unsere Kunden noch gezielter informieren zu können, wurde 2005 der in der Nachbarschaft um das Werk Niederwinkling ein Objekt angemietet und zum Schulungszentrum umgebaut. Im Jahre 2009 konnten wir unser Vertriebsgebiet nach Süden erweitern und übernahmen damals von der maxit Deutschland drei Mitarbeiter. Silos aus Niederwinkling waren nun bis nach Berchtesgaden zu sehen.

Der Zuwachs an Kunden, Absatz und Umsatz seit der Jahrtausendwende erforderte auch mehr Kapazität im Innendienst. Architektenberatung und Objektverfolgung ergänzten die klassischen Innendienstaufgaben. Um dem gewachsenen Platzbedarf gerecht zu werden, wurde Anfang 2015 das umgebaute Schulungszentrum als neues Schulungs- und Vertriebszentrum bezogen.

Das maxit Werk in Nürnberg

Niederlassung Nürnberg

Die Niederlassung der Franken Maxit in Nürnberg besteht seit 15 Jahren und ist heute ein fester Bestandteil im Vertriebs- und Logistikkonzept unseres Unternehmens. In den vergangenen Jahren hat sich die Niederlassung zu einer wichtigen Anlaufstelle für Händler und Verarbeiter entwickelt und wird von Unternehmen, die in der Metropolregion Nürnberg – Fürth – Erlangen tätig sind, gern frequentiert.

Im Lager Nürnberg sind alle Produkte aus dem Kernsortiment der Franken Maxit vorrätig und somit kurzfristig dort verfügbar, wo sie benötigt werden. Für einige Systeme, zum Beispiel für den Boden, ist Nürnberg das zentrale Lager für alle Verkaufsgebiete der Franken Maxit. Im Verkaufsinnendienst sind eine Kollegin und drei Kollegen tätig, die telefonisch und persönlich beraten, Aufträge annehmen, Lieferungen kommissionieren, pastöse Putze und Farben abtönen, Putz- und Farbmuster herstellen und bei Bedarf auch Baustelleinsätze übernehmen.

Auch der Vertrieb des Verkaufsgebietes Mitte hat in Nürnberg seinen Sitz. So haben die Mitarbeiter der Architektenberatung, der Bauberatung, der Gebietsverkaufsleitung, des Objektverkaufes, der Vertriebsleitung und der Vertriebsassistenz hier ihr Büro. Für Kundenschulungen oder Informationsveranstaltungen stehen ein Schulungsraum mit entsprechender Technik sowie Flächen für praktische Vorführungen zur Verfügung.

Aufgrund der optimalen Erreichbarkeit per Auto, ICE oder Flugzeug wird die Niederlassung Nürnberg ebenfalls gern als zentraler Anlaufpunkt für firmeninterne oder unternehmensübergreifende Besprechungen genutzt.

Werk in Platting

Werk Plattling

Das am südlichsten gelegene Werk der Franken Maxit befindet sich im Industriegebiet der Stadt Plattling in unmittelbarer Nähe der Autobahn Deggendorf – München. Im Zuge einer Unternehmensbeteiligung im Jahr 2001 wurde das damalige Werk von HeidelbergCement in die maxit Gruppe integriert.

In Plattling ist man spezialisiert auf Pluscalc- und gipsgebundene Produkte, da die Größe des Mischers von 4.500 l optimal zur Herstellung großer Chargen in diesem Produktsegment ist. Sechs Mitarbeiter produzieren über 40.000 Tonnen Material pro Jahr. Der Hauptanteil davon ist Siloware, die im Hauptliefergebiet des Werkes, im südöstlichen Raum Bayerns, seine Abnehmer findet.

Der Standort wurde in den letzten Jahren zusätzlich gestärkt. 2014 erfolgt der Innenausbau der Büro- und Sozialräume. Technisch weiter optimiert wurde das Werk durch die Montage eines modernen 4-Stutzen-Roto-Packers sowie eines Palettierer und Stretchers.

maxit nord – Die maxit Baustoffwerke GmbH

Luftansicht Werk Krölpa

Werk Krölpa

Im Jahre 1990, nach der Wiedervereinigung der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland, wurde durch die Franken Maxit das Gipswerk Krölpa von der Treuhand übernommen. Seit dem entstand ein quasi völlig neues Werk auf „altem Grund und Boden“, mit schon langjährig Beschäftigten und einer Vielzahl von neuen Mitarbeitern.

Mit einem Höchstmaß an Engagement, Motivation und einem Investment von mehreren Millionen D-Mark bzw. Euro für Modernisierung und Neubau entstand ein modernes Werk, das den „hungrigen“ Markt der noch neuen Bundesländer mit innovativen und hochwertigen Produkten rund um den Bau beliefert. Der Betriebsstandort Krölpa ist geprägt vom Gipsabbau und der Veredelung der Gipsrohstoffe. Darüber hinaus zeichnet sich der Standort Krölpa besonders aus durch die Produktion von mineralischen Edelputzen, Spachtelmassen, Klebern für Wärmedämm-Verbundsysteme, dünnlagigen Fussboden-Ausgleichsbeschichtungen, Gipsputzen und Anhydrit-Fließestrichen aus.

Am Standort Krölpa werden neben den klassischen Produkten der Trockenmörtelindustrie auch die pastösen Produkte für das Vertriebsgebiet der maxit Gruppe hergestellt. Farben, Grundierungen und pastöse Putze werden hier in eigenen Laboratorien entwickelt und in den modernen Fertigungsanlagen produziert. Ob innovative Produkte für das „maxit Solar-Programm“ oder die IR-reflektierenden Fassadenfarben „maxit intens“ finden hier ihren Ursprung. Eine hoch motivierte, sich zusehends verjüngende Mannschaft ist täglich aufs Neue gefordert, den qualitativen Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden.

Schon seit über 150 Jahren wird nah am Werksstandort Krölpa die dortige Gipslagerstätte abgebaut. Heute fördert dort maxit im Übertagebau Gips und im Untertagebau Anhydrit. Ein Team von erfahrenen Bergleuten sorgt dabei für einen umsichtigen Abbau der natürlichen Ressourcen. Die Rohstoffe werden durch Bohr- und Sprengarbeiten aus dem Gebirgsverband gelöst und durch Brecher zerkleinert. Noch über viele Jahre hinweg wird „der Berg“ der maxit Gruppe als wichtiger Lieferant hochwertiger Rohstoffe für die Weiterverarbeitung zu professionellen Baumaterialien zur Verfügung stehen.

Das maxit Werk in Leupahn

Werk Leupahn

Das Werk in Leupahn wurde im Jahr 1992 innerhalb eines halben Jahres Bauzeit (Februar bis Mitte Juli) errichtet. Der Standort liegt verkehrsgünstig zwischen Chemnitz und Leipzig (15 km Abfahrt Geithain bis zur A72 und nur 25 km bis zur A14 Abfahrt Grimma).

Die Jahrestonnage liegt bei 135.000 Tonnen im flexiblen Zweischichtsystem. Die Gesamtproduktion von 1992 bis Mitte 2015 liegt bei 4,15 Mio. Tonnen. Spezifische Produkte des Werkes Leupahn sind Sanierputze, Zement-, Calciumsulfat-Fließestrich, SLK-Produkte und farbiger Mauermörtel für denkmalgeschützte Bauten.

Das Werk Thörey bei Erfurt

Werk Thörey

Nur 15 km von der Landeshauptstadt Erfurt in Thüringen entfernt, im Industriegebiet „Erfurter Kreuz“, an dem sich die Autobahnen A4 und A71 kreuzen, hat das maxit Werk Thörey seinen Sitz. Nach nur wenigen Monaten Bauzeit konnte das Werk im November 1994 eine erste Tonne Trockenmörtel produzieren.

24 Mitarbeiter inkl. Auszubildende sorgen täglich für die Herstellung der maxit-Produkte in Sack und Silo. Im Jahr 2014 wurde das Werk mit einem Investment von ca. 1,2 Mio. Euro generalüberholt und ein Roto-Packer, Palettierer, die hauseigene Sandtrocknung sowie die beiden Becherwerke erneuert.

Das Werk Thörey hat sich in den letzten Jahren auf die Produktion von Fliesenklebern und dem dazugehörigen farbigen Fugenmaterial spezialisiert. Tag für Tag produziert das Werk 350–400 Tonnen Estriche, Putze und Mauermörtel im Zweischichtbetrieb. Die Jahrestonnage liegt heute bei ca. 65.000 Tonnen.

Werk in Dresden

Werk Dresden

Das Trockenmörtelwerk Dresden wurde im Juli 1992 als Produktionsstätte der Baustoffwerke Dresden GmbH & Co. KG eingeweiht. Sein Standort in unmittelbarer Nähe zur Stadt Dresden und der Bundesautobahn A4 mit der Anschlussstelle „Dresden-Hellerau“ ermöglicht besonders kurze Lieferzeiten zu unseren Kunden.

Der hohe Bedarf am Produktions-Rohstoff „Quarzsand“ wird durch entsprechende Gruben in unmittelbarem Einzugsbereich des Werkes Dresden ausreichend gedeckt. Die Anlagen des Werkes Dresden sind auf die Produktion von Grundputzen, mineralischen Oberputzen, Spezialprodukten für den Sanier- und Renovationsbereich als auch für Produkte rund um den Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme optimiert. Um diese Produktvielfalt zu gewährleisten, wurden in einem Mischgebäude drei Mischanlagen und eine Sandaufbereitungsanlage installiert, mit denen bis ins Jahr 2001 hinein rund 75.000 Tonnen Material produziert wurden.

Im Jahr 2000 übernahm die Franken Maxit das Werk Dresden von Heidelberger Zement. Seither beliefert das Werk Dresden – als Bestandteil der maxit Baustoffwerke – den Markt im Osten Sachsens. Mit rund 85.000 Tonnen produzierter Trockenmörtelprodukte pro Jahr hat das maxit Werk Dresden einen bedeutenden Anteil am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmensgruppe.

maxit ost

maxit Werk in Beroun

Werk Beroun, Tschechische Republik

Seit 1993 expandiert Franken Maxit nach Tschechien und beliefert die Region Karlsbad, Marienbad, Franzensbad, den Großraum Pilsen bis hin zur Landeshauptstadt. In Beroun, knapp 20 Kilometer westlich von Prag, konnte erst im März 2013 ein neues Werk eingeweiht werden. Seither versorgt das Werk Beroun mit mehr als 50 Mitarbeitern und über 400 mobilen Trockenmörtel-Silos Tag für Tag den Markt in der Tschechischen Republik mit hochwertigen Bauprodukten in Sack und Silo.