maxit san Solo Sanierputz WTA

maxit san Solo Sanierputz WTA

Produktkurzbeschreibung

maxit san Solo ist ein Werktrockenmörtel auf der Basis hydraulischer Bindemittel und ausgesuchter Sande, hoch sulfatbeständig und ein Putz der Mörtelgruppe P II nach DIN 18550 und der Festigkeitsklasse CS II nach DIN EN 998-1.



Leicht bearbeitbarer, mit gutem Standvermögen, poriger Sanierputz für feuchtes und salzhaltiges Mauerwerk, porenhydrophober Sanierputz als Grundputz oder anstrichbereiter Putz. Sein hohes Porenvolumen bei gleichzeitig geringer kapillarer Wasseraufnahme gewährleistet hohe Salz- und Frostbeständigkeit. maxit san Solo entspricht in seinen Eigenschaften den Anforderungen der WTA-Richtlinie, Merkblatt 2-9-04/D, geprüft und fremdüberwacht.
maxit san Solo wird eingesetzt auf Altmauerwerk aus Ziegelsteinen, Feld- und Bruchsteinen im Bereich von Kellerwänden im Innen- und Außenbereich und in aufgehenden Mauerwerken, bei denen Feuchte- und Salzschäden (bis mittlerer Salzbelastung) aufgetreten sind.
Als salzspeichernder Sanierputz WTA.
  • mit HS-Zement
  • diffusionsoffen
  • WTA-zertifiziert
  • für innen und außen
  • besonders geeignet im denkmalpflegerischen Sanierbereich
Vor Beginn der Sanierung sollten Art und Menge an bauschädlichen Salzen und Feuchtebelastung festgestellt werden. Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Alte Putze bis ca. 1 m über Feuchtigkeitsgrenze (Verdunstungszone) vollständig entfernen.
Mürbe Mörtelfugen ca. 2 cm tief freilegen und Mauerwerk mechanisch reinigen, z.B. mit Stahlbesen oder durch Sandstrahlen. Staubablagerung mit Druckluft entfernen oder abkehren. Anfallenden Schutt unverzüglich entfernen, um Rückwanderung von Salzen in das Mauerwerk zu verhindern.
Anschließend maxit san Vorspritz (netzförmig, ca.
50 - 70 %) deckend aufbringen. Der Spritzbewurf sollte eine Schichtdicke von 5 mm nicht überschreiten und die Fugen nicht verfüllen. Standzeit des Spritzbewurfes ca. 2 bis 3 Tage. Schmutzempfindliche Bauteile abdecken bzw. wasserfest abkleben. Wetterseitige Arbeitsflächen vor Niederschlag und Sonneneinstrahlung schützen.
Bei gleichmäßiger Auftragsdicke kann maxit san Solo in einer Lage bis zu 20 mm Dicke aufgebracht werden.
Auf allen Putzgründen mit Neigung zu Formänderungen, z.B. an den Ecken aller Öffnungen oder an den Anschlussstellen unterschiedlicher Materialien, sollte Armierung verwendet werden.
Auftrag  
mm   
10   
15   
20   
25   
Verbrauch   
kg/m²   
10,5  
15,8  
21,0  
26,4  
Ergiebigkeit  
m²/t 
95634738

l/t950


m²/30 kg/Sack   

2,8
1,91,41,1


(Die Werte beziehen sich auf planebenen Untergrund)
Nachbehandlung:
Frischen Putz vor Frost und schneller Austrocknung schützen. Bei warmer Witterung den fertigen Sanierputz WTA einige Tage leicht sprühend anfeuchten.

Beschichtung:
Anstriche und Beschichtungen müssen auf die Wasserdampfdiffusionsfähigkeit des Sanierputzsystems abgestimmt sein.
Es können z.B. maxit Silikat-Farben oder maxit Siliconharz-Farben nach einer Putz-Standzeit von mind. 4 Wochen auf den Sanierputz aufgetragen werden. Mineralische maxit ip Oberputze dürfen nur auf vollflächig nachgeschabten Sanierputz aufgebracht werden.

Weiterverarbeitung:
Die Standzeit zur weiteren Beschichtung des maxit san Solo beträgt mind. 4 Wochen oder ca. 1 Tag/mm.
Witterungsbedingt und untergrundbedingt kann es zu einer Verlängerung der Standzeiten kommen.
In Zweifelsfällen bezüglich Verarbeitung oder Objektbesonderheiten Beratung anfordern. Keine Fremdstoffe beimischen. Besonders sind die Bestimmungen der WTA-Richtlinie, Merkblatt 2-9-04/D und der DIN 18550 / DIN EN 998-1 und DIN 18350 VOB Teil C, und der Richtlinie „Verputzen im Winter“ zu beachten.
Mörtel reagiert mit Wasser stark alkalisch, deshalb: Haut und Augen schützen, bei Berührung gründlich mit Wasser spülen, bei Augenkontakt unverzüglich Arzt aufsuchen. Sicherheitsdatenblatt beachten (aktuelles Sicherheitsdatenblatt unter www.maxit.de).
In abgebundenem Zustand physiologisch und ökologisch unbedenklich.
Trocken auf Paletten mindestens 12 Monate lagerfähig. Herstelldatum siehe Sackaufdruck.
Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Empfehlung: Säcke sind komplett zu entleeren, Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
30 kg/Sack, 42 Sack/Pal. = 1,260 t/Pal.
maxit san Solo kann mit allen gängigen Mischpumpen mit dualem Mischsystem (SMP, Duo-mix) ohen Zusatzausrüstung unter Einsatz von Mörtelschläuchen NW 35 verarbeitet werden. Bei Verwendung von Mischpumpen mit einfachem Mischsystem (z.B. G4, m3) wird durch den Einsatz eines Nachmischers ein höherer Luftporengehalt erreicht.
Durchlaufmischer oder Rührgerät können zum Mischen des maxit san Solo eingesetzt werden, intensives Aufmischen ist zu beachten.
Putz
maxit san Solo Sanierputz WTA
Anwendung innen Ja
Anwendung aussen Ja
Brandverhalten A 1, nicht brennbar DIN 4102
Dauerhaftigkeit (gegenüber Frost-Tausalz) NPD
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ca. 3,5 N/mm²
Druckfestigkeitsklasse P II DIN 18550
CS II EN 998-1
E-Modul ca. 1500 N/mm²
Empfohlene Schichtdicke bis 20 mm
Festmörtel - Porosität > 40 %
Frischmörtel - Luftporengehalt > 25 %
Putz
maxit san Solo Sanierputz WTA
Haftzugfestigkeit, min. > 0,08 N/mm²
Körnung 0 - 1 mm
Trockenrohdichte < 1250 kg/m³
Verarbeitungstemperatur (Luft) Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Verarbeitungszeit ca. 2 Std.
Wärmeleitfähigkeit 0,54 W/mK Bemessungswert nach DIN 4108-4,
Tabellenwert P90% nach
EN 1745
Wasserbedarf ca. 5,0 l je 30 kg Sack
Wasserdampfdurchlässigkeit µ < 12
zu beachten Bei den Werten in den technischen Daten handelt es sich um Laborwerte.