maxit plan 440 Zement-Fließestrich

maxit plan 440 Fließestrich

Produktkurzbeschreibung

maxit plan 440 Zement-Fließestrich ist ein faserarmierter Werktrockenmörtel und erfüllt alle Anforderungen der DIN 18560 für einen CT-C25-F5 nach EN 13813 und DIN 18560.
Körnung lose Ware 0 - 6 mm und 0 - 8 mm*,
Sackware 0 - 4 mm (*abhängig vom Herstellwerk)



  • Estrich im Verbund
  • Estrich auf Trennlage
  • Estrich auf Dämmschicht
  • Estrich auf Fußbodenheizung
  • Estrich auf Hohlraumboden
Vollautomatisch mit der Silomischpumpe SMP-FE 100 oder der m-tec Duomix für Sackware.
Hinweis: Der statische Mischer am Schlauchende ist unbedingt erforderlich. Einbau bei Raum- und Untergrundtemperatur von mindestens + 5°C. Für die Estrichdicke gelten die Regeln der DIN 18560 für Zementestriche.
Die Randstreifen für maxit plan 440 sollten mindestens
8 mm dick sein, auf Fußbodenheizung mindestens
10 mm dick.
An Stützen und Pfeilern sollte der Randdämmstreifen in doppelter Stärke angebracht werden. Optimieren der Oberfläche und perfekte Nivellierung wird durch das Durchschlagen mit der Schwabbelstange erreicht. Herstellen von eventuellen Scheinfugen ab dem 2. Tag möglich. Fließmaß (1,3 l Prüfdose) ca. 34 - 38 cm.
Hinweis: Beim Vergießen darf sich kein Wasser vom Mörtel trennen.
Zugluft ist unbedingt zu vermeiden. Die auf der Oberfläche von maxit plan 440 vorhandenen Bindemittelanreicherungen müssen durch ein systembedingtes Schleifen entfernt werden. Dies sollte unmittelbar vor der Oberbelagsverlegung erfolgen, bei beheizten Fußbodenkonstruktionen nach dem Funktionsheizen. Wird früher angeschliffen, muss die Estrichfläche mit maxit floor 4790 (Verdunstungsschutz) oder Abdecken mit PE-Folie nachbehandelt werden. Nach Erreichen der Belegreife ist der Estrich zeitnah zu belegen.

Fugen:
Die Fugenplanung erfolgt analog zu den Festlegungen für konventionelle Zementestriche. Über Bauwerksfugen sind auch im Estrich Fugen anzuordnen. Bei konstruktiven Besonderheiten und speziellen Raumgeometrien sind Fugen anzuordnen, z.B. Raumteiler, Mauereinsprünge, verschiedene Estrichdicken, Türdurchgänge usw. Generell sind die Fugen gemäß Fugenplan auszubilden. Werden Scheinfugen geschnitten, sind diese spätestens am Folgetag nach der Estrichverlegung auszubilden.
Beheizte und nicht beheizte Flächen sind generell durch Bewegungsfugen zu trennen. Dies gilt auch für getrennt steuerbare Heizkreise. Bei geschlossenen und gleichmäßig beheizten Flächen ist eine maximale Seitenlänge von 7 Metern möglich, bzw. das Breiten-Längenverhältnis von 1:2 einzuhalten.

Mischwerkzeuge: SMP-FE 100: Schlauchdurchmesser mindestens 40 mm, Förderweite max. 80 m, Pumpenendstück NW 40. Größere Förderweiten auf Rückfrage. m-tec Duomix für Sackware oder Rührquirl.
1 Tonne ergibt ca. 530 Liter Frischmörtel
Materialverbrauch pro 1 cm Estrichstärke ca. 19 kg/m²
Flächengewicht nach Austrocknung pro 1 cm ca.
20 kg/m²
Fließmaß 1,3 l Dose 34 - 38 cm (Siloware)
Beim Estricheinbau und 3 Tage danach müssen Fenster und Türen geschlossen bleiben. Zugluft ist zu vermeiden. Starke Sonneneinstrahlung z.B. in Wintergärten, Ausstellungsräumen, Glasschiebetüren ist zu vermeiden. Der Estrich muss immer belegt werden.
„Estriche zur Aufnahme von Belägen sind nach Erreichen der Belegreife baldigst zu belegen, um schädliche Folgen durch mechanische Beanspruchung oder feuchtebedingte Veränderungen zu vermeiden“ (BEB-Merkblatt „Hinweise für die Verlegung von Zementestrichen“).

Praktischer Hinweis: Dämmschichten dürfen nur aus Dämmstoffen nach DIN 18164 Teil 1 und 2 oder nach DIN 18165 Teil 1 und Teil 2 bestehen.
Bei einer kombinierten Anwendung von Trittschall- und Wärmedämmplatte ist die Trittschalldämmplatte grundsätzlich als durchgängige Lage auszuführen; bei Wahlmöglichkeit als erste Lage. Ausnahme ist der Ausgleich von Rohrleitungen mit Dämmplatten oder maxit floor 4514 Kombidämmung. Die Dämmplatten sollen vollflächig auf der Unterlage aufliegen und müssen mit dichten Stößen im Verband verlegt werden. Mehrlagige Dämmschichten sind so zu verlegen, dass die Stöße gegeneinander versetzt sind. Dabei dürfen höchstens zwei Lagen aus Trittschalldämmstoffen bestehen. Die oberste Lage ist unter die Folie des Randstreifens zu schieben.
Umweltrelevante Hinweise:
GISCODE ZP 1; WGK: 1; BetrSichV: entfällt
Produkt erhärtet nach Zugabe von Wasser nach 5 bis 6 h und kann anschließend als Bauschutt entsorgt werden.

Sicherheitshinweis: Mineralische Mörtel reagieren mit Wasser alkalisch. Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden. Schutzbrille/Gesichtsschutz/Handschuhe tragen. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Aktuelles Sicherheitsdatenblatt beachten
(www.maxit.de). In abgebundenem Zustand physiologisch und ökologisch unbedenklich.
Lagerzeit von 6 Monaten nicht überschreiten.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
  • im 18 m³ Silo mit angeflanschter Silomischpumpe SMP-FE 100
  • 30 kg/Sack, 42 Sack/Pal. = 1,260 t/Pal.
Boden
maxit plan 440 Fließestrich
Anwendung innen Ja
Begehbar nach ca. 48 Stunden
Belegereif ≤ 3,0 CM-% für beheizte und unbeheizte Flächen bei allen Belägen
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen, min. ≥ 5 N/mm² EN 13892-2
Brandverhalten A1, EN 13813
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 25 N/mm² EN 13892-2
Ergiebigkeit ca. 530 l / 1000 kg
Funktionsheizen nach frühestens 21 Tagen gemäß maxit Aufheizprotokoll
Boden
maxit plan 440 Fließestrich
Minimale Schichtdicke 30 mm im Verbund
45 mm auf Dämmung
Quellmaß max. 0,2 mm/m
Schwindmaß max. 0,3 mm/m
Teilbelastbar nach ca. 3 Tagen
Verarbeitungstemperatur (Luft) + 5°C bis + 30°C
Verarbeitungstemperatur (Untergrund) + 5°C bis + 25°C
Verarbeitungszeit (von - bis) ca. 30 Minuten
Vollbelastbar nach 28 Tagen
Wasserbedarf ca. 11 %