maxit ip 28 Fertigputzgips

100034_maxit_ip_28.jpg

Produktkurzbeschreibung

maxit ip 28 ist ein Fertigleichtputzgips für die Innenanwendung zum Glätten.
Gipsleicht-Putztrockenmörtel B4/20/2 nach DIN EN 13279-1 und P IV nach DIN 18550-1:2018.
Er besteht aus Gips, mineralischen Leichtzuschlagsstoffen und Zusätzen zur Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften.



Verbrauchsrechner

 

Artikeleinheit:  Sack
Inhaltsmenge:  30 KG
empf. Schichtdicke:  10 mm
Logistik:  30 kg/Sack, 35 Sack/Pal. = 1,050 t/Pal.

 

maxit ip 28 ist ein geschmeidiger, einlagiger, diffusionsoffener, mit Hand zu verarbeitender Innenputz mit guten Verarbeitungseigenschaften wie Standvermögen, leicht zuziehbar und einem spannungsarmen Abbindeverhalten.
Zur Ertüchtigung des Brandschutzes ersetzt eine Putzdicke von 10 mm des maxit ip 28 - 10 mm Normalbeton.
maxit ip 28 kann als einlagiger Glättputz von Decken und Wänden in Innenräumen mit üblicher Luftfeuchtigkeit, einschließlich häuslichen Küchen und Bädern, eingesetzt werden (IGB Informationsdienst Nr. 2, Februar 2017 – "Ergänzende technische Richtlinien für die Ausführung von Gips-Trockenmörteln und Gips-Flächenspachteln - Gipsputz und häusliche Feuchträume -"). Eine Anwendung in gewerblichen Nassräumen ist nicht möglich.
maxit ip 28 kann mit Fliesen belegt werden, dabei ist das Merkblatt vom IGB Informationsdienst Nr. 3, Februar 2017 – "Ergänzende technische Richtlinien für die Ausführung von Gips-Trockenmörteln und Gips-Flächenspachteln - Gipsputz und Fliesen -" zu beachten
  • gutes Standvermögen
  • leichtes Egalisieren
  • ausgezeichnetes Haftvermögen
  • mit langer Offenzeit
  • mineralisch
  • leicht und ergiebig
Der Putzgrund muss den einschlägigen Normen sowie den Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller entsprechen. Nicht verarbeiten bei Luft- und Untergrundtemperaturen unter + 5°C bzw. über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten. Schmutzempfindliche Bauteile vor Beginn entsprechend dem Merkblatt „Abklebe- und Abdeckarbeiten für Maler- und Stuckateurarbeiten“ des Bundesverbandes Ausbau und Fassade schützen.
Bei Betonuntergründen ist das Merkblatt „Gipsputze und gipshaltige Putze auf Beton“ des Bundesverbandes der Gipsindustrie e.V. zu beachten. Maximale Restfeuchte von Betonflächen muss ≤ 3 Masse-% sein.

Der Putzgrund muss fest, tragfähig und frei von Ausblühungen, losen Bestandteilen und haftungsmindernden Rückständen (Staub, Verschmutzungen etc.) sein. Die zu verputzende Fläche muss gleichmäßig ausgetrocknet sein.
Betonflächen und nicht saugende, glatte Untergründe sind mit maxit prim 2010 Gipshaftgrund (Betonkontakt) zu grundieren. Bei stark bzw. ungleichmäßig saugendem Untergrund ist eine Vorbehandlung mit maxit prim 2000 Gips- Grundierung/Aufbrennsperre erforderlich. Gips- und Gipsfaserplatten sind mit einem Grundanstrich maxit prim 1010 Haftsperrgrund vorzubehandeln. Bei bestehenden Gips- und Gips-Kalkputzen ggf. vorhandene Sinterschichten, Altbeschichtungen etc. entfernen und mit maxit prim 2000 Gips-Grundierung/Aufbrennsperre grundieren.
maxit ip 28 in sauberes Wasser einstreuen, einsumpfen lassen und mit Quirl knollenfrei anrühren.
maxit ip 28 ist in einer Putzdicke von mindestens 5 mm bis maximal 50 mm aufzutragen. Nach Ansteifen der Putzfläche ist diese abzuglätten, dabei können kleine Unebenheiten ausgeglichen werden.

Ab einer Putzdicke von 35 mm ist eine zweilagige Ausführung auszuführen, da in einer einlagigen Ausführung eine längere Austrocknungszeit bis zur weiteren Beschichtung notwendig ist. Bei einer zweilagigen Verarbeitung ist die erste Lage rau abzuziehen und nach vollständiger Austrocknung mit maxit prim 2000 Gips-Grundierung zu grundieren. Nach Austrocknung der Grundierung kann dann die nächste Lage aufgebracht werden.

Betondecken sind grundsätzlich nur einlagig und mit einer maximalen Putzdicke von 15 mm zu verputzen. EPS-Platten und -Schalungssteine sowie Holzwolle-Leichtbauplatten sind einlagig zu verputzen und ganzflächig zu armieren, maxit Armierungsgewebe MW (Maschenweite 8x8 mm) im oberen Drittel erforderlich. Auf eine ausreichende Überlappung von mindestens 100 mm ist zu achten, dabei ist eine Mindestputzdicke von 15 mm erforderlich. Für die Armierung erfolgt der Putzauftrag zweischichtig frisch in frisch, wobei die erste Lage noch keine Hautbildung aufweisen darf, wenn die 2. Lage aufgetragen wird.

Oberflächenqualitäten siehe Merkblatt 3 des Bundesverband der Gipsindustrie e.V. „Putzoberflächen im Innenbereich“.
Verbrauch 0,9 kg/m²/mm
Ergiebigkeit 1.100 l/t Frischmörtel


(Die Werte beziehen sich auf planebenen Untergrund)
Nachbehandlung:
Frischen Putz vor Frost und schneller Austrocknung schützen.


Beschichtung:

Nach sulfatischer Erhärtung bzw. Austrocknung kann der maxit ip 28 mit Innenfarben, Tapeten oder Fliesen beschichtet werden. Dabei ist das BFS Merkblatt Nr. 10 "Beschichtungen, Tapezier- und Klebearbeiten auf Innenputz" zu beachten.
Dient der maxit ip 28 als Untergrund für keramische Wandbeläge im Dünnbett, bei der Wassereinwirkungsklasse W1-I nach DIN 18534 (in Duschen, oberhalb von Wannen), so ist dieser nur zuzustoßen, zu schneiden oder aufzurauen und entsprechend mit einer Verbundabdichtung auf der Basis von Kunststoff-Zement-Kombinationen, Dispersionen oder Reaktionsharzen zu beschichten. Dabei darf die abzudichtende Putzoberfläche nicht geglättet oder verrieben werden. Dabei ist das Merkblatt vom IGB Informationsdienst Nr. 3, Februar 2017 – "Ergänzende technische Richtlinien für die Ausführung von Gips-Trockenmörteln und Gips-Flächenspachteln - Gipsputz und Fliesen -" zu beachten.
In Zweifelsfällen bezüglich Verarbeitung oder Objektbesonderheiten Beratung anfordern. Angemischten Mörtel zügig verarbeiten. Versteiftes Material nicht mehr weiter verwenden. Keine Fremdstoffe beimischen.
Die Normputzdicken sind mindestens einzuhalten. Besonders sind die Bestimmungen der  DIN EN 998-1, DIN 18550-2 und DIN EN 13914-2 zu beachten. Mörtel reagiert mit Wasser stark alkalisch, deshalb: Haut und Augen schützen, bei Berührung gründlich mit Wasser spülen, bei Augenkontakt unverzüglich Arzt aufsuchen. Sicherheitsdatenblatt beachten (aktuelles Sicherheitsdatenblatt unter www.maxit.de). In abgebundenem Zustand physiologisch und ökologisch unbedenklich.
maxit ip 28 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 13279-1.
Trocken auf Paletten mindestens 3 Monate lagerfähig. Herstelldatum siehe Sackaufdruck.
Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Säcke sind komplett zu entleeren, Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
Für das abgebundene Produkt ist folgende Abfallschlüsselnummer zu empfehlen: 17 08 02 Baustoffe auf Gipsbasis mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 08 01 fallen, 17 09 04 gemischte Bau- und Abbruchabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und 17 09 03 fallen.
Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
30 kg/Sack, 35 Sack/Pal. = 1,050 t/Pal.
Putz / Grundierung
maxit ip 28 Fertigputzgips
Brandverhalten A 1, nicht brennbar
Dauerhaftigkeit NPD
Druckfestigkeit > 2,0 N/mm²
Empfohlene Schichtdicke 10 mm
Haftzugfestigkeit, min. > 0,1 N/mm²
Putztyp B4/20/2 nach DIN EN 13279-1
P IV nach DIN 18550
Verarbeitungstemperatur (Luft) Nicht verarbeiten bei Luft- und/oder Objekttemperaturen unter + 5°C und über + 30°C sowie bei zu erwartenden Nachtfrösten.
Putz / Grundierung
maxit ip 28 Fertigputzgips
Verarbeitungszeit > 20 min
Wasserbedarf ca. 16,5 l / 30 kg
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ ≤ 10
Wärmeleitfähigkeit < 0,44 W/(m·K), Tabellenwert P90% nach EN 1745
Nachhaltigkeit VOC-Gehalt nach
RL2004/42/EG - nicht relevant

Lösemittel- und weichmacherfrei nach VdL RL01 (Revision 4) - nicht relevant
zu beachten Bei den Werten in den technischen Daten handelt es sich um Laborwerte.