Baudenkmal „Badstube zur Sonne“ | Bamberg

Denkmalgeschütztes Objekt in der Welterbestadt Bamberg

Mit der Sanierung der alten „Badstube zur Sonne“ in der Altstadt Bambergs konnten die gesetzten Ziele letztlich rundum erfüllt werden: der Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes, seine Anpassung an die bauphysikalischen Anforderungen unserer Zeit und zugleich die Bewahrung seiner Originalität. In nur einem Jahr ist es ausgezeichnet gelungen, das schwer in Mitleidenschaft gezogene Fachwerkhaus mit unseren maxit-Produkten ansehnlich zu sanieren – innen wie außen.

Denkmalgeschütztes Objekt in der Welterbestadt Bamberg

Die ehemalige „Badstube zur Sonne“ existiert bereits seit 1452 und wurde erstmals 1523/28 im Bamberger Bischofsurbar als zinspflichtig erwähnt – als Judenbadstube. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt aus mehreren Bauteilen in verschiedenen Konstruktionen. Das Hinterhaus hin zur Regnitz, wohl das ursprüngliche Badehaus, besteht aus einem Erdgeschoss aus Sandstein, Obergeschossen mit Sichtfachwerk sowie einem steilen Satteldach. Bei der Sanierung denkmalgeschützter Objekte müssen nach Vorgaben der Behörden Originale erhalten oder originalgetreu ersetzt bzw. erstellt werden. Bei einer Umnutzung dieser Gebäude im 21. Jahrhundert müssen jedoch neben den Anforderungen der Denkmalbehörden auch die Auflagen in Bezug auf die Bauphysik, z.B. Wärme, Brand und Schall, erfüllt werden. Speziell bei Sichtfachwerken ist ein umsichtiger Umgang mit möglichen Innendämmungen erforderlich, um die schützenswerte Sichtfachwerkkonstruktion zu erhalten.

Eine wohlüberlegte Produktauswahl

Neben der Instandsetzung und optischen Aufwertung des Gebäudes wurde auch eine Verbesserung der Wärmedämmung erforderlich. Hier wurden verschiedene Varianten der Wärmeschutzberechnung durchgeführt, um auf diese Weise den optimalen Aufbau der Außenwand zu finden und die passende Produktauswahl zu treffen. maxit Sanierung Im Bereich des Sichtfachwerkes wurde eine Innendämmung mit dem mineralischen Dämmputz maxit ip 76 therm in einer maximalen Auftragsdicke von 60 - 80 mm aufgebracht. Mit dieser Auftragsdicke wurde eine optimale Dämmung des Gefaches erreicht, ohne die Holzkonstruktion zu schädigen. Um anschließend auf dem Innenputz und der Innendämmung eine gleichmäßige Oberfläche zu erzeugen, wurden die Oberflächen mit einer Spachtelung aus maxit multi 262 abgefilzt. Die Gefache im Sichtfachwerk wurden mit dem Renovierputz maxit multi 262 wiederhergestellt, d.h. die Oberfläche wurde bündig mit dem Holz des Fachwerkes abgezogen und strukturiert; zwischen Holz und Putz wurde ein Trennschnitt ausgeführt.

Verarbeiter:
Fa. Hans Winkler, Bamberg

Architekt:
Jürgen Rudroff, Bamberg

Zeitraum:
2019 - 2020

  • maxit ip 76 therm
  • maxit multi 262
  • maxit ip 18 ML

Projektstandort