ecosphere | Tempelhof Tower Berlin

Innovation trifft Historie

Lückenlose Wärmedämmung ohne erforderlichen Ausgleich von Unebenheiten, Vorbeugung von Staunässe und Schimmel und damit durch und durch wohngesunde Innenräume – maxit ecosphere konnte am historischen Flughafen Tempelhof punkten. Die innovative Dämmung kam im 30 x 70 Meter großen Kopfgebäude West über fünf Stockwerke zum Einsatz. Die oberste Gebäudeebene soll künftig als Ausstellungsraum dienen, die darunterliegenden Etagen sind für Ateliers und Büros vorgesehen. Als beeindruckendes Highlight ganz oben steht die Dachterrasse mit verglastem Tower und 360°-Panoramablick.

Denkmalgeschütztes Mauerwerk der 20er

Der Berliner Flughafen Tempelhof schloss am 30. Oktober 2008 seine Türen. Seitdem arbeitet die eigens dafür gegründete Firma Tempelhof Projekt GmbH daran, den geschichtsträchtigen Gebäudekomplex (Stichwort: Berliner Luftbrücke) zu einem „Experimentierort und neuen Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft“ zu entwickeln. Der Bereich Kopfbau West und der Tower werden derzeit denkmalgerecht saniert und bis 2023 zu einem Informations- und Veranstaltungsort mit Aussichtsplattform umgestaltet.

Zu berücksichtigen war und ist bei diesem Projekt, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht und die Bausubstanz nur wenig verändert werden durfte. Im Verlauf der Arbeiten wurde zudem schnell deutlich, dass das ursprünglich ausgeschriebene Innendämmsystem mit Mineralschaumplatten nicht funktionieren würde. Zu groß waren die Unebenheiten im Mauerwerk.

Hohlraum- und fugenfreie Dämmung

Eine Alternative zu den Mineralschaumplatten musste her – und wurde mit der spritzbaren Dämmstofftechnologie maxit ecosphere gefunden.

Im ersten Schritt wurden die Untergründe gereinigt und grundiert. Der bereits genannte Denkmalschutz war ausschlaggebend dafür, dass hierbei Altputzlagen und Farbanstriche in Teilen erhalten blieben. Auch die teilweise Heraklit-Verschalung der Pfeiler findet ihre Begründung in den Denkmalschutzvorgaben und, damit zusammenhängend, dem Bestehen alter Heizungsschächte an den Pfeilern. Nach Stellung der Silos und Einweisung der Putzer, wurde im Januar 2022 mit dem Auftrag von maxit ecosphere begonnen. Aufgrund des unebenen Untergrundes variierten die Dämmstärken vergleichsweise stark und betrugen zwischen 40 und 120 mm. Bis 100 mm kommt die spritzbare Dämmung ecosphere ohne Putzträger aus! Die Kanten der Pfeiler wurden nicht mithilfe von Kantenprofilen, sondern durch herkömmliches An- und Umlatten geputzt. Wichtig war es hier, die „Stirnseite“ des maxit eco 71 nicht direkt mit einer weiteren Schicht eco 71 zu versehen, sondern das Material (nach dem Abbinden) zuvor mit maxit prim 1070 und maxit eco 70 vorzubereiten. So wurde die Haftung zwischen den Lagen gewährleistet.

Nach vollständiger Trocknung der Dämmung konnte die Armierungslage, bestehend aus maxit eco 79 und Gewebe, aufgebracht werden. Den Abschluss bildete eine gefilzte Deckputz-Lage aus maxit ip 305 purcalc Schweißputz.

Verarbeiter:
Bernd Letzel Außenputze, Hohenleuben

Zeitraum:
2016 (bis voraussichtlich 2023)

Fläche:
ca. 450 m2

Produkte:

  • maxit eco 71 | 7,5 t (~ 54.000 l)
  • maxit prim eco 1170
  • maxit eco 70
  • maxit eco 79
  • maxit ip 305 purcalc

Projektstandort