maxit MW-P 035 Fassade express light

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Produktkurzbeschreibung

maxit MW-P 035 Fassade express light ist eine nichtbrennbare Mineralwoll-Dämmplatte nach DIN EN 13162, Anwendungstyp WDV für maxit Wärmedämm-Verbundsysteme.



Beidseitig beschichtete, nichtbrennbare, leichte Mineralwoll-Dämmplatte nach DIN EN 13162 für mineralische Wärmedämm-Verbundsysteme mit hoher Zugfestigkeit.
Zum Wärmeschutz im Alt- und Neubaubereich für Laibungen in maxit MW WDV-Systemen mit dünn-, mittel- und dickschichtigen Putzsystemen an Außenwänden bis zu einer Windsogbelastung von max. 2,2 kN/m². Eine zusätzliche mechanische Befestigung ist gem. allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung vorzunehmen.
  • besonders leicht und damit schnell und einfach zu verarbeiten 
  • handliches Format
  • Euroklasse A1 nichtbrennbar 
  • beidseitig beschichtet 
  • wärme- und schalldämmend 
  • wasserabweisend und diffusionsoffen 
  • form- und alterungsbeständig 
  • recycelbar
Das Mauerwerk (Betonbau) muss den einschlägigen Normen sowie den Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller entsprechen. Dies gilt ebenso für alle angrenzenden Bauteile (z.B. Fenster, Türen etc.). Zu dämmende Flächen sind vor starker Sonneneinstrahlung, Feuchte und Regen zu schützen.
Die Verlegung der Dämmplatten darf erst erfolgen, wenn sämtliche horizontale Flächen abgedeckt und der Untergrund trocken, sauber und tragfähig ist. Bei Neubauten müssen die Innenputz- und Estricharbeiten abgeschlossen sein. Bei nachträglichem Innenausbau mit Putz oder Estrichmörteln muss für eine ausreichende Lüftung Sorge getragen werden.
Untergründe müssen eben und tragfähig für eine Verdübelung sein. Unebenheiten bis 2 cm/m dürfen überbrückt werden, größere Unebenheiten müssen mechanisch egalisiert oder durch einen geeigneten Ausgleichputz ausgeglichen werden.
Altputz auf Festigkeit sowie Hohlstellen, vorhandene Beschichtungen auf Tragfähigkeit prüfen. Beschichtungen und Putze, die nicht tragfähig sind, restlos entfernen. Mörtel- oder Betonteile, die grob vorstehen, abschlagen. Bei Untergründen, die nicht von den WDVS-Dübel-ETA enthalten sind, sollten Dübelauszugsversuche vorgenommen werden.
Es dürfen nur trockene und unbeschädigte Dämmplatten verwendet werden. Die Dämmplatten können mit einem Mineralwoll-Schneidegerät bzw. einem geeigneten Schneidwerkzeug zugeschnitten werden.
Varianten des Kleberauftrages: 
  • Bei geeigneten Untergründen kann der Kleberauftrag direkt auf die Wand maschinell erfolgen. Dabei wird der Kleber schlangenförmig in Wülsten von ca. 5 cm Breite und 1,5 bis 2 cm Dicke auf die Wand gespritzt. Der Abstand der Wülste soll 10 cm nicht übersteigen. 
  • Kleberauftrag auf die Dämmplatte mit einer speziellen maxit Klebepistole, wobei der Mörtel rahmenförmig am Rand der Platte aufgetragen und durch zwei bis drei senkrechte Streifen zu mindestens 40 % Klebefläche ergänzt wird.
  • Kleberauftrag im Punkt-Wulst-Verfahren bzw. rahmenförmig mit senkrechten Streifen per Hand auf die Platte. Der Klebemörtel ist so zu verteilen, dass nach dem Andrücken der Platte mindestens 40 % Klebefläche am Untergrund entstehen.
  • Vollflächige Verklebung mittels Kleberauftrag auf das ebene Mauerwerk. Anschließend wird der Kleber idealerweise mit einer Zahnkartätsche durchgekämmt. 

Die Platten werden sofort nach dem Ansetzen lot- und fluchtgerecht eingeschwommen und ausgerichtet (maximal 10 Minuten nach Auftrag des Mörtels, je nach Witterung und Untergrund, eine Hautbildung auf dem Klebemörtel ist aufzureißen).
Die Platten werden fugendicht gestoßen und fortlaufend im Verband mit ca. 25 cm Überbindemaß, vereinzelt mindestens 15 cm, verlegt. An Gebäudeecken werden die Platten nach Möglichkeit ebenfalls im Verband verlegt, wobei der Plattenrand um die Plattendicke zuzüglich der Dicke des Klebemörtels über die Gebäudeecke hinausragen muss (der Kleber ist entsprechend zurückzusetzen). Plattenstöße sind zur Vermeidung von Wärmebrücken mörtelfrei zu halten. An Fenster und Türöffnungen sind die Platten auszuklinken, um Kerbspannungsrisse zu minimieren. Anschlüsse an starre Bauteile sind je nach Situation durch ein vorkomprimiertes maxit Fugendichtband bzw. maxit Anputzleiste zwischen Dämmplatte und Untergrund zu entkoppeln. Fugen bis max. 5 mm Größe können mit maxit Füllschaum geschlossen werden. Größere Fugen und Fehlstellen sind zu vermeiden, unvermeidbare Fugen und Fehlstellen größer 5 mm sind mit dem gleichen Dämmmaterial wie die Fassadendämmung zu verschließen.
Bei Mischbauweisen, z.B. im Betonskelettbau mit Mauerwerksausfachung, ist auf eine Überbrückung der verschiedenen Bauteile von mindestens 10 cm zu achten. Vorhandene Bewegungsfugen müssen in das WDV-System übernommen werden. Bei Versätzen durch die Fassadengestaltung (z.B. Lisenen, Versprüngen der Geschosse etc.)  sind die Dämmplattenstöße nicht direkt über den Untergrundversatz anzuordnen, sie sind mindestens 10 cm versetzt anzuordnen.
ca. 1,05 m²/m² je nach Fassadenbeschaffenheit
Der Dämmstoff muss vor und während der Verarbeitung vor Feuchteeinwirkung geschützt werden; ggf. ist das Gerüst abzuhängen. Nach dem Verlegen der Dämmplatten (ca. 3 Tage) sollten unvermeidbare vorstehende Plattenkanten plan nach geabeitet werden. Entstehen dabei Fehlstellen in der Beschichtung können diese mit mineralischen maxit Klebe- und Armierungsmörteln ausgeglichen werden. Eine Standzeit von mind. 1 Tag sollte dann vor dem Armieren eingehalten werden.
Eine Verdübelung der Dämmplatten ist ebenfalls nach ca. 3 Tagen möglich. Die, je nach Windsogbelastung, erforderliche Dübelmenge und die Dübelanordnung kann der Technischen Information „Verdübelung von maxit WDV-Systemen“ bzw. der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung entnommen werden.
Bei der Verarbeitung des Dämmstoffs sollte der Baukörper auch hinsichtlich anderer Gewerke (Estrich, Innenputz, etc.) im Bauablauf möglichst trocken sein, um z.B. Verfärbungen oder Schädigungen des Putzes zu minimieren.
maxit Dämmplatten unterliegen einer ständigen Gütekontrolle durch Fremd- und Eigenüberwachung nach den Vorgaben aus der abZ/abG.
Trocken, vor Feuchtigkeit geschützt, lagern.
Saubere Abschnitte können dem Recycling zugeführt werden.




Die Angaben dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen technischen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen und stellen nur allgemeine Richtlinien dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann hieraus nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Verarbeiter stets in eigener Verantwortung zu beachten. Mit dem Erscheinen dieses Druckwerkes/dieser Ansicht verlieren alle früheren Druckwerke/Ansichten ihre Gültigkeit.
  • Paket: Inhalt m² gemäß aktueller Preisliste
  • Palette: Inhalt m² gemäß aktueller Preisliste
Wärmedämmung
maxit MW-P 035 Fassade express light
Auftragsverfahren von Hand,maschinell
Schmelzpunkt > 1000°C
Vorbeschichtung beidseitig
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ ~ 1
Anwendung innen Deckendämmung
Anwendungsgebiet WAP-zg nach DIN 4108-10
Baustoffklasse A 1, nicht brennbar
Plattenmaß 800 x 415 mm
Dämmstoffdicke 60 - 200 mm
Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λB = 0,035 W/(m·K)
Wärmedämmung
maxit MW-P 035 Fassade express light
Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit λR = 0,035 W/(m·K)
Rohdichte 90 kg/m³
Kanten glatt
Druckspannung bei 10 % Stauchung CS (10) ≥ 20 kPa
Plattenebenheit 3 mm/m
Rechtwinkligkeit 2 mm / 0,50 m
Scherfestigkeit ≥ 6 kPa
Stufe der Dynamischen Steifigkeit s´ SD Bemessungsdicke       SD
80 - 100 mm                  ≤ 9
120 mm                          ≤ 6
140 - 160 mm               ≤ 5
180 - 240 mm               ≤ 4
Zugfestigkeit senkrecht zur Plattenebene TR 5 ơmt ≥ 5 kPa